Dachorganisationen der Zivilgesellschaft

Mit diesen 26 zentralen zivilgesellschaftlichen Dachorganisationen hat der Unabhängige Beauftragte 2015/2016 Vereinbarungen zu einem verbesserten Schutz von Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt abgeschlossen. In den Vereinbarungen verpflichten sich die Organisationen, sich für eine flächendeckende Einführung und Implementierung von passgenauen Schutzkonzepten innerhalb ihrer Einrichtungen und Organisationen einzusetzen. Die Vereinbarungspartner unterstützen die Initiative „Kein Raum für Missbrauch“.

Weitere Partner

Zu weiteren Partner der Initiative zählen Politikerinnen und Politiker ebenso wie zivilgesellschaftliche Akteure, die sich offen zu den Botschaften und Zielen der Initiative bekennen und diese über eigene Aktivitäten weitertragen.

A, B, C

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  • Akademie für Kindergarten, Kita und Hort Hovermann und Brode OHG

    „Wir unterstützen die Initiative von ganzem Herzen. Missbrauch hat in unserer Gesellschaft nichts zu suchen. Als Weiterbildungs-Akademie setzen wir uns für Präventionsmaßnahmen ein, die bereits im Kindergarten beginnen. Es bedarf einer kontinuierlichen Weiterbildung und Informationspolitik, damit dieses wichtige Thema in allen Köpfen fest verankert ist. Gute und umfassende Elternarbeit, Aufmerksamkeit in der Presse und die Verantwortung jedes einzelnen sind wichtig, im gemeinsamen Kampf gegen sexuellen Missbrauch. Seht nicht weg, denn unsere Kinder sind unsere Zukunft!”

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  • Albig, Torsten

    Torsten Albig, SPD, MdL, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein

    „Für sexuellen Missbrauch trägt einer die Verantwortung, der Täter – und nur er. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen aber geht uns alle an. Deshalb brauchen wir Achtsamkeit überall in unserer Gesellschaft, in der Politik, in den Kirchengemeinden, den Vereinen und Verbänden, bei Eltern, Erziehern und Lehrern, aber auch bei den Kindern und Jugendlichen selbst. Nur so werden wir sexuellem Kindesmissbrauch wirksam entgegentreten können. Lassen Sie uns alles tun, um dieses schreckliche Leid von den Kindern abzuwenden! Die Landesregierung wird sich gemeinsam mit ihren Partnern aus Kommunen und Verbänden weiter intensiv für den Schutz von Kindern und Jugendlichen und ihre Rechte auf ein gewaltfreies Aufwachsen einsetzen. Wir wollen keine Kultur des Generalverdachts. Wir wollen eine generelle Aufmerksamkeit für diejenigen, die sich allein nicht wehren können. Deshalb bitte ich die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, die Kampagne des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs zu unterstützen!”

  • AMYNA e.V.

    „Wir unterstützen die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ seit Anfang an und helfen u.a. Trägern von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Behindertenhilfe, Schulen und (Sport-)Vereinen bei der Entwicklung von Schutzkonzepten. Dabei merken wir, wie wichtig diese professionelle Unterstützung für große und kleine Träger durch uns als Fachstelle ist. Viele Träger konnten mit uns gemeinsam bereits ein Schutzkonzept erstellen und die Schutzmaßnahmen in den Verein, die Organisation oder die Einrichtung implementieren. Wir sehen diese Arbeit als die nachhaltigste Präventionsarbeit überhaupt an, da sie personenunabhängig dafür sorgt, dass Kinder und Jugendliche in Einrichtungen vor sexuellem Missbrauch durch Mitarbeitende geschützt werden. Seit dem vergangenen Jahr schauen wir nicht nur, dass diese Schutzkonzepte gendersensibel und interkulturell sind, sondern sorgen auch dafür, dass die Inklusion berücksichtigt wird. Zusätzlich schulen wir jährlich ca. 2000 pädagogische Fachkräfte und führen jährlich ca. 50 Elternabende zum Thema „Wie schütze ich mein Kind vor sexuellem Missbrauch“ durch.”

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  • Arbeitskreis "Schatten der Jugendbewegung"

    „Als Arbeitskreis 'Schatten der Jugendbewegung' widmen wir uns seit 2010 der Prävention sexueller Gewalt in den Gruppen und Institutionen der Jugendbewegung. Auslöser waren die jugendbewegten Bezüge der Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule. Auf der Grundlage historischer Aufarbeitung entwickeln wir Präventionskonzepte und vermitteln sie auf Seminaren, Netzwerktreffen und Fachfortbildungen an Multiplikatoren von Jugendgruppen und Jugendverbandsarbeit. Darüber hinaus möchten wir mit unserem Engagement den Betroffenen von damals, die sehr wahrscheinlich bis heute unter ihren Erfahrungen leiden, Verständnis und Achtung entgegen bringen. Wir wünschen uns für die Zukunft ein Umdenken in der Jugendbewegung, hin zu einer klaren Haltung für den Schutz und das seelische Wohl von uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen und zu einer klaren Ächtung von sexueller Gewalt.”

    Annemarie Selzer, Sven Reiss, Holger Specht und Benjamin Ehlers

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  • Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V.

    „Kinder bedürfen eines umfassenden Schutzes vor jeglicher Form von Gewalt. Dieser Grundsatz bestimmt die Arbeit der AWO seit ihrem Bestehen. Ob Kindertagesstätte oder stationäre Einrichtung - Aufwachsen im Wohlergehen gelingt nur an sicheren Orten. Deshalb unterstützen wir die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ mit allen Kräften und aus voller Überzeugung.”

    Wolfgang Stadler, Vorsitzender des Vorstandes

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  • Badische Sportjugend

    „Die Badische Sportjugend im Badischen Sportbund Freiburg e.V. verurteilt auf das Schärfste sexuelle Übergriffe in unserer Gesellschaft. Daher engagiert sie sich aktiv für den Kinder- und Jugendschutz im Sport und unterstützt die Initiative „Kein Raum für Missbrauch“ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Im Rahmen ihrer vielseitigen Lehrgangsausbildungen und Vereinsberatungen widmet sich die bsj aktiv Themen des Kinder- und Jugendschutzes und möchte so einen Beitrag zu Prävention, Information und Aufklärung leisten. „Kein Raum für Missbrauch“ setzt mit ihrer neuen Kampagne ein eindeutiges Zeichen gegen sexualisierte Gewalt und für Kinderrechte. Dies befürworten wir sehr und unterstützen es aus vollster Überzeugung.”

    Chris Ott, Referent für Kinder- und Jugendschutz im Sport der bsj

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  • Beck, Kurt

    „Eine Gesellschaft, die Missbrauch keinen Raum gibt, stellt die Rechte der Kinder in den Mittelpunkt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie Kinderrechte ins Grundgesetz aufnimmt, der Wahrnehmung von Kindern und Jugendlichen traut und ihnen zugesteht, Erwachsenen Grenzen aufzuzeigen. Alle arbeiten gemeinsam und dauerhaft daran, den Schutz vor Missbrauch sowie die Unterstützung und Begleitung der Opfer zu optimieren.”

    Kurt Beck, Ehemaliger Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz

  • Bergmann, Dr. Christine

    „Kinder haben das Recht, ohne Gewalt, ohne sexuellen Missbrauch aufzuwachsen. Wir Erwachsenen müssen sie schützen, wo auch immer Gefährdungssituationen auftreten können. Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch" gibt dabei wertvolle Unterstützung, damit jede und jeder mitmachen kann.”

    Dr. Christine Bergmann, Bundesministerin a.D. und ehemalige Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs

  • Berliner Bäder-Betriebe AöR

    „Wir unterstützen die Kampagne, denn Kinder sollen sich überall so sicher und unbeschwert fühlen, wie im Schwimmbad.”

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  • Berliner Netzwerk gegen sexuelle Gewalt

    „Wir haben als erstes Bundesland ein ressort- und institutionenübergreifendes Netzwerk gegen sexuelle Gewalt aufgebaut und damit in Berlin ein sichtbares Zeichen gegen sexuelle Gewalt gesetzt. In gemeinsamer Arbeit ist es gelungen, eine Arbeitsstruktur so zu entwickeln, dass in ihrem Rahmen die Prävention, der Opferschutz und die interdisziplinäre Zusammenarbeit gestärkt werden kann. Auf dieser Grundlage werden wir eine integrierte Maßnahmenplanung für einen besseren Schutz vor jeglicher Form sexueller Gewalt auf den Weg bringen und dem Abgeordnetenhaus von Berlin zur Entscheidung vorlegen. Darüber hinaus werden wir den Gesetzentwurf zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs forcieren und die Einrichtung des Hilfsfonds für Missbrauchsopfer intensivieren. Ich unterstütze die Kampagne ´Kein Raum für Missbrauch´ nachhaltig, weil wir gemeinsam in der Verantwortung stehen, Menschen aller Altersgruppen und jeden Geschlechts vor sexueller Gewalt zu schützen.”

    Detlef Kolbow, Koordination Berliner Netzwerk gegen sexuelle Gewalt

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  • Berufsschule 1 und BOS Landshut

    „Jugendliche auf ihrem Weg des Übergangs von Schule zu Beruf zu begleiten, zu fördern und zu unterstützen ist die Aufgabe der Jugendsozialarbeit hier an der Berufsschule. Dabei ist uns der Schutz der Jugendlichen sehr wichtig und wir möchten durch eigene schulinterne Aktionen der Prävention, Aufklärung, Information im Rahmen der Kampagne, ein entschiedenes NEIN gegen sexualisierte Gewalt jeglicher Art setzen. Wir wollen an diesem Tabuthema rütteln, damit Kinder und Jugendliche das Gefühl haben, dass wir als Erwachsene hinsehen und hinhören und sie es wagen können, sich Hilfe zu holen, und das Schweigen zu durchbrechen. Hinsehen und Hinhören setzt Aufklärung, Information und Themenpräsenz voraus. Dazu trägt diese Kampagne mit starkem, sichtbarem Symbol bei und deswegen unterstützen wir diese Kampagne und hoffen, dass das weiße X den gleichen Wiedererkennungswert entwickeln wird wie die rote Aidsschleife!”

    Hariet Fessard-Stühler, Diplom-Sozialpädagogin (FH)

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  • Bistum Aachen

    „Prävention ist eine Grundhaltung zu Menschen insbesondere Kindern, Jugendlichen und Schutzbefohlenen. Wir wollen gemeinsam mit allen Beteiligten diese Haltung vermitteln und eine Kultur der Achtsamkeit und des Vertrauens schaffen.”

    Kalle Wassong, Bischöflicher Beauftragter zur Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bistum Aachen

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  • Böhrnsen, Jens

    „Kinder und Jugendliche brauchen Liebe, Aufmerksamkeit und Geborgenheit. In erster Linie sind es die Familien, die ihnen diese lebenswichtigen Erfahrungen im menschlichen Miteinander vermitteln. Aber auch Kindergärten und Schulen, Vereine, Jugendeinrichtungen, Kirchengemeinden oder Heime sollen Orte sein, an denen junge Menschen sich aufgehoben fühlen. Hier sollen sie einen geschützten Raum finden, in dem sie unbefangen und angstfrei agieren und sich frei entwickeln können. Die Erfahrung, dass sie an diesen Orten sexuellen Übergriffen schutzlos ausgeliefert sind, ist verheerend und wird die Betroffenen oft ein Leben lang belasten. Wir alle sind aufgerufen, uns dem Thema des sexuellen Kindesmissbrauchs zu stellen, sichtbare Zeichen gegen sexuelle Gewalt zu setzen, Schutzkonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Ich begrüße die Kampagne des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauch sehr und werde mich dafür einsetzen, dass in unserem Bundesland alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die Menschen für das Thema zu sensibilisieren und die Gefahren des sexuellen Missbrauchs soweit wie möglich einzudämmen.”

    Jens Böhrnsen, SPD, ehem. Präsident des Senats und ehem. Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen

  • Boron, Kathrin

    „Als Mutter einer 11jährigen Tochter und als hauptberuflich und ehrenamtlich tätige Persönlichkeit im Sport ist es mir ein großes Bedürfnis die Kampagne "Kein Raum für Missbrauch" zu unterstützen. Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist ein sehr wichtiges Thema und das geht uns alle an. Ich bin jedes Mal zutiefst erschüttert, wenn ein neuer Missbrauchsfall an die Öffentlichkeit gelangt. Noch viel zu oft wird geschwiegen. Wir müssen genau hinschauen und offen darüber reden, um nicht "nur" unsere eigenen Kinder, sondern auch die von neben an zu beschützen. Kinder sind unsere Zukunft!”

    Kathrin Boron, Persönliches Mitglied des DOSB und mehrfache Ruder-Weltmeisterin

  • Bouffier, Volker

    „Mit großem Interesse habe ich über die intensiven Anstrengungen gelesen, die der Unabhängige Beauftragte hinsichtlich der Präventionsmaßnahmen leistet. Ich würde mir wünschen, dass durch die initiierte Kampagne langfristig ein breites gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein zu diesem Thema geweckt wird. Gerne werde ich selbst die Kampagne unterstützen, um den aktuellen Diskussionsprozess voranzutreiben.”

    Volker Bouffier, CDU, MdL, Ministerpräsident des Landes Hessen

  • Bui, Kim

    „Das Thema Kindesmissbrauch ist wirklich kein einfaches und sehr komplexes Thema. Die Medien berichten zwar nur vereinzelt von Fällen, die Dunkelziffer ist jedoch höher als man denkt. Daher darf das Thema nicht verdrängt werden, auch nicht im Sport. Als aktive Leistungsturnerin unterstütze ich gerne die Kampagne Kein Raum für Missbrauch und rufe die Verantwortlichen auf allen Ebenen im Sport dazu auf, sich für die Prävention sexualisierter Gewalt einzusetzen.”

    Kim Bui, Turnerin

  • Bundesarbeitsgemeinschaft "Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten" e.V.

    „Die Bundesarbeitsgemeinschaft "Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten" e.V. (BAG KJSGV) unterstützt die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Herrn Johannes-Wilhelm Rörig. Die Mitglieder und Mitgliedsorganisationen der BAG KJSGV, die in ihrer pädagogischen, beraterischen und therapeutischen Arbeit mit sexualisiert grenzverletzenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, kennen aus ihrer Praxis die Schwierigkeiten, denen sich alle stellen müssen, die sie mit sexualisierter Gewalt konfrontiert werden. Skandalisierung und Bagatellisierung sind zwei Stichwörter, die die Bandbreite von wenig hilfreichen Reaktionen beschreiben helfen. Ursache ist meistens schlicht die eigene Hilflosigkeit in der Konfrontation mit der Thematik. Es fällt jedoch noch schwerer angemessen zu reagieren, wenn vorher keine Auseinandersetzung mit Sexualität und deren Regeln stattgefunden hat. Die BAG „Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit sexualisiert grenzverletzendem Verhalten“ begrüßt und unterstützt die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ als einen wichtigen Schritt das Thema Sexualisierte Gewalt weiterhin zu thematisieren und die Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen, zu fördern.”

    Torsten Kettritz, Vorstandsvorsitzender BAG KJSGV e.V.

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  • Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.

    „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, so heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Niemand darf wegsehen, wenn im täglichen Leben dagegen verstoßen wird. Ein Verfassungsgrundsatz allein ist noch kein hinreichender Schutz vor den vielfältigen Formen von Vernachlässigung und Gewalt. Deshalb bedarf es einer breiten Sensibilisierung aller Bürgerinnen und Bürger - nicht nur der Fachkräfte, die sich um Prävention, Intervention und Therapie bemühen. Die Missbrauchsthematik ist seit Jahrzehnten ein wichtiges Thema der Jugendschutzorganisationen, insofern unterstützt die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) mit voller Überzeugung die aktuelle Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs.”

    Prof. Dr. Bruno W. Nikles, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V.

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  • Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter

    „Die Landesjugendämter sehen es bundesweit als ihre Aufgabe an, die Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe für den Umgang mit sexuellem Missbrauch zu sensibilisieren und sie entsprechend zu schulen. Sie halten deshalb eine große Palette an Beratungs- und Fortbildungsangeboten vor. Diese richten sich an Fachkräfte in allen Aufgabenbereichen der Kinder- und Jugendhilfe – also in Kindertagesstätten, in Heimen, in Jugendämtern, in der offenen Jugendarbeit usw. Das Spektrum reicht von präventiven Angeboten über Unterstützungsangebote für Opfer bis hin zur Auseinandersetzung mit dem Thema Sexuelle Gewalt in Institutionen. Die Angebote werden ständig aktualisiert und auf der Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse weiter entwickelt.”

    Birgit Zeller, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter

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  • Bundeselternrat

    „Eltern erwarten von der Schule, dass ihr Kind dort maximale Lernfortschritte erzielen kann und einen möglichst guten Schulabschluss erreicht. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass Kinder und Jugendliche Vertrauen in ihre Lern- und Leistungsfähigkeit erwerben. Können sie dies, wenn sie Angst haben müssen vor Gewalt, vor Mobbing, vor sexuellem Missbrauch und anderen Übergriffen in der Schule?
    Natürlich nicht. Um Selbstvertrauen zu entwickeln und erfolgreich zu lernen braucht es ein angstfreies Umfeld. Die Kampagne "Kein Raum für Missbrauch" leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sensibilisierung der Lehrer, Eltern und Schüler. Sie schärft das Bewusstein und bietet hilfreiche Anregungen. Werden diese konstruktiv umgesetzt, hilft die Kampagne Schulen, zu einem Ort angstfreien Lernens zu werden.”

    Hans-Peter Vogeler, Vorsitzender Bundeselternrat

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  • Camp Adventure

    „Hinschauen und nicht Wegsehen. Thematisieren und nicht Tabuisieren. Sicherheit u.a. durch ein Vier-Augen-System schaffen für Kinder und aber auch für unsere ehrenamtlichen Betreuer, das ist unser Grundsatz bei den Camps. Sexuellem Missbrauch von Kindern muss Einhalt geboten werden ohne Hysterie und Generalverdacht – dieses schaffen wir nur gemeinsam mit allen Beteiligten und einer schonungslosen Offenheit des Systems. Beschwerden und Verdachtsfälle müssen ohne Sorge auf mögliche Konsequenzen jederzeit von Kindern, Jugendlichen und Kollegen geäußert werden können und mit Ruhe und Verlässlichkeit schnellstmöglich aufgeklärt werden. Ohne jede Ausnahme und ohne Vorurteil!”

    Jan Vieth, Geschäftsführer Camp Adventure

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D, E, F

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  • Deichmann SE

    „Missbrauch richtet bei Kindern oft irreparable seelische Schäden an. Für dieses Problem muss die Öffentlichkeit sensibilisiert werden. Darum unterstützen wir die aktuelle Initiative.”

    Ulrich Effing, Leiter Unternehmenskommunikation

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  • Deutsche Bischofskonferenz

    „Ich begrüße die neue Kampagne. Sie braucht eine breite Unterstützung, für die ich mich gerne einsetze. Familie und Institutionen müssen geschützte Räume sein, in denen sich Kinder und Jugendliche sicher fühlen und sich gesund entwickeln können. In einer Zeit, in der das öffentliche Interesse für das Thema nachzulassen scheint, kommt die Kampagne gerade recht. Es ist wichtig, dass in unserem Land der Zugang zum Beratungs- und Hilfenetz verbessert und die vorhandenen Strukturen abgesichert und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Die Kirche leistet hier viel. Länder und Kommunen sind dringend aufgefordert, eine stabile und ausreichende Personalausstattung sowie die erforderliche finanzielle Absicherung zu ermöglichen.”

    Bischof Dr. Stephan Ackermann, Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich

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  • Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und Vernachlässigung e.V.

    „Die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und Vernachlässigung e.V. (DGfPI e.V.) unterstützt die Kampagne ‚Kein Raum für Missbrauch‘ des ‚Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs‘ (UBSKM), Herrn Johannes-Wilhelm Rörig. Die DGfPI setzt sich für die Verbreitung des sichtbaren Zeichens gegen sexuelle Gewalt der Kampagne des UBSKM und für eine breite gesellschaftliche Sensibilisierung zum Thema ‚Sexualisierte Gewalt‘ ein. Alle sind aufgerufen, Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen zu schützen und in den Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe Kinderschutzkonzepte nachhaltig zu implementieren. Im Rahmen der vom ‚Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend‘ (BMFSFJ) finanzierten und von der DGfPI durchgeführten ‚Bundesweiten Fortbildungsoffensive 2010 - 2014 zur Stärkung der Handlungsfähigkeit (Prävention und Intervention) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt‘ werden von bundesweit 18 Fachberatungsstellen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Leitungskräfte der Einrichtungen zum Thema Sexualisierte Gewalt fortgebildet. MitarbeiterInnen und Leitungskräfte werden zudem bei der Entwicklung und Implementierung von Kinderschutzkonzepten unterstützt. Die DGfPI wird all diese Einrichtungen, wie auch alle Mitglieder und Kooperationspartner der DGfPI auffordern, die Kampagne zu unterstützen und das Symbol ‚Kein Raum für Missbrauch‘ weiterzutragen.”

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  • Deutsche Ordensobernkonferenz

    „Wir Ordensleute sehen Kinder als Geschöpfe Gottes. Jedes Kind ist einmalig; es ist uns Erwachsenen anvertraut und braucht Schutz. Unsere Klöster sind Treffpunkte auch für viele Kinder und Jugendliche. Ordensgemeinschaften sind Träger von Schulen, Internaten, Heimen und Krankenhäusern. Damit bieten wir Orte an, an denen Kinder und Jugendliche in besonderer Weise Fürsorge und Geborgenheit erwarten können. Unsere Ordensleute sowie unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind oft enge Vertrauenspersonen für sie. Gerade darin sehen wir eine besondere Verpflichtung, Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Deshalb ist uns eine möglichst umfassende Prävention gegen Missbrauch ein großes Anliegen. Den Unabhängigen Beauftragten unterstützen wir in seinem vielfältigen Engagement zum Wohl der Kinder und der gesamten Gesellschaft.”

    Abt Hermann-Josef Kugler, Vorsitzender der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK)

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  • Deutscher Caritasverband e.V.

    „Die Caritas beteiligt sich an der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ der Bundesregierung und prüft, wie die eigenen Empfehlungen vor Ort umgesetzt werden. Der Deutsche Caritasverband (DCV) hat den Diözesan-Caritasverbänden und den Fachverbänden schon im Dezember 2012 empfohlen, sich an der vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, initiierten Kampagne zu beteiligen und die angeschlossenen Caritasverbände sowie Träger von Diensten und Einrichtungen zur Mitwirkung aufzurufen. Der DCV hat am 21. November 2012 mit dem Unabhängigen Beauftragten eine Vereinbarung zur Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch unterzeichnet. Damit unterstreicht die Caritas ihre Verantwortung, Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch in den eigenen Institutionen und Angeboten zu schützen. Der DCV war zusammen mit anderen Verbänden an der Erarbeitung der Empfehlungen des Runden Tisches "Sexueller Kindesmissbrauch" beteiligt. Noch vor Abschluss der Arbeiten des Runden Tisches Ende 2011 hat der Caritasverband bereits im Juni 2011 nach einem verbandlichen Diskussionsprozess eigene Empfehlungen zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch sowie zum Verhalten bei Missbrauchsfällen in den Diensten und Einrichtungen der Caritas, insbesondere in der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe als Orientierungshilfe für die caritativen Einrichtungen vor Ort vorgelegt. Der Vorstand des DCV hat eine Evaluation der Caritas-Empfehlungen beschlossen. Im ersten Quartal 2013 soll eine entsprechende Erhebung Auskunft darüber geben, wie diese im Verband genutzt und umgesetzt werden.”

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  • Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V.

    „Das Erleben sexualisierter Gewalt von Kindern ist ein lebensgeschichtlich belastendes Ereignis, das die Entwicklung von Kindern wesentlich beeinträchtigt.
    Die Arbeit des Runden Tisches „sexueller Missbrauch“ machte deutlich, dass Kinder direkter und indirekter Übergriffe sowie subtiler Machtmissbräuche in Einrichtungen ausgesetzt waren. So gilt unser Engagement der Aufarbeitung aber auch der Prävention, um zukünftig sexuelle Gewalt an Kindern zu verhindern.
    Dazu ist es notwendig, Kinder in allen Einrichtungen über ihre Rechte aufzuklären und sie zu ermutigen, sich bei Rechtsverletzungen an Dritte zu wenden. Jede Einrichtung sollte daher über ein Verfahren im Umgang mit Beschwerden von Kindern und Jugendlichen verfügen, welches Bestandteil eines Schutzkonzeptes ist. Das bedingt jedoch auch, Fachkräfte darüber zu informieren, wie ein beteiligungs- und beschwerdeorientiertes Verfahren in der jeweiligen Einrichtung und mit den Kindern sowie Jugendlichen zu entwickeln ist. Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ leistet dazu einen wesentlichen Beitrag. Auch wenn das Bundeskinderschutzgesetz den Schutz der Kinder und die Beteiligungsrechte tendenziell gestärkt hat, belässt es der Gesetzgeber an vielen Stellen bei Soll- und Kannvorschriften, anstatt individuelle Rechtsansprüche zu schaffen. Deshalb ist eine Neu-Gestaltung des verfassungsrechtlichen Rahmens durch ein individuelles Grundrecht des Kindes auf Förderung und Schutz durch den Staat und die Gesellschaft erforderlich, denn nur auf der Verfassungsebene entfaltet ein solches Recht die gewünschte Wirkung.”

    Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbund Bundesverbandes e.V.

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  • Deutscher Landkreistag

    „Die Landkreise haben als öffentliche Jugendhilfeträger besondere Verantwortung für die Verhinderung sexuellen Missbrauchs vor allem in Einrichtungen der Jugendhilfe. Zudem unterstützen wir alle Maßnahmen, die darauf gerichtet sind, sexuellen Missbrauch auch im privaten Raum zu verhindern. Es ist sehr wichtig, dass in der Gesellschaft auf die Tragweite des Problems und die Möglichkeiten zur Erhöhung der Sensibilität der Menschen weiter hingewiesen wird. Daher begrüßen wir nachdrücklich die Ziele der Kampagne ‚Kein Raum für Missbrauch‘.”

    Landrat Hans Jörg Duppré, Präsident des Deutschen Landkreistages

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  • Deutscher Lehrerverband

    „Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch greifen oft in traumatischer Weise und irreversibel in das Leben junger Menschen ein. Das gefährdet nicht nur die persönliche und soziale, sondern auch die schulische Entwicklung der betroffenen Heranwachsenden. Auch wenn die Mehrzahl der Fälle von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch im näheren persönlichen Umfeld der Kinder und Jugendlichen stattfindet, kann Schule doch einen Beitrag zum Erkennen und Aufdecken der Misshandlung und des Missbrauchs leisten. Vor allem aber ist es Aufgabe institutionalisierter Bildung, Kinder im Sinne primärer Prävention so stark zu machen, dass sie nicht zu Opfern werden. Um diese Ziele zu erreichen, braucht jede Schule wenigstens ein paar Lehrerinnen und Lehrer, die in Fragen der Kindesmisshandlung und des Kindesmissbrauchs geschult sind und die schulintern für die Schülerschaft, die Elternschaft und die Lehrerschaft als Vertrauenspersonen zur Verfügung stehen. Der Lehrerschaft insgesamt und dem Deutschen Lehrerverband ist es ein großes Anliegen, dass dieses Dunkelfeld durchleuchtet wird und dass diese abscheulichen Verbrechen an Kindern immer weniger vorkommen.”

    Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes

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  • Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

    „Unter dem Dach des DOSB erleben in 91.000 Vereinen rund 7,6 Millionen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, was Gemeinschaft, Solidarität und Vertrauen bedeuten. Aber wir wissen auch, dass die im Sport entstehende Nähe und Bindung missbraucht werden und es zu sexualisierter Gewalt gegenüber jungen Sportlerinnen und Sportlern kommen kann. Damit die Verantwortlichen im organisierten Sport sich weiter verstärkt für das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen einsetzen, unterstützt der DOSB die Kampagne 'KEIN RAUM FÜR MISSBRAUCH'.”

    Dr. Michael Vesper, Vorstandsvorsitzender des DOSB

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  • Deutscher Olympischer Sportbund und Deutsche Sportjugend

    „Der Sport mit seiner großen Angebotsvielfalt bietet Kindern und Jugendlichen viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren und dadurch ihre eigenen Talente und Leidenschaften zu entdecken. Damit Kinder und Jugendliche das Potenzial der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung durch Sport nutzen können, setzen sich DOSB und dsj aktiv gegen Gewalt im Sport ein, sei sie physischer, psychischer oder sexualisierter Art. Kinder und Jugendliche brauchen Nähe, Vertrauen und soziale Einbindung – keine Abhängigkeit! Sie brauchen Räume für Entfaltung – keine einengenden geschlossenen Gesellschaften! Deshalb unterstützen der DOSB und die dsj die Kampagne KEIN RAUM FÜR MISSBRAUCH.”

    Ingo Weiss, 1. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund

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  • Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e.V.

    „Es ist wichtig, dass die gesellschaftliche Debatte darüber, wie Mädchen und Jungen vor sexualisierter Gewalt geschützt werden können, geführt wird. Dass Kinder, Jugendliche, junge Frauen und Männer sexualisierter Gewalt auch in Einrichtungen ausgesetzt sein können, die eigentlich zu ihrer Bildung, Betreuung und Erziehung dienen sollen, ist immer wieder erschreckend. Es muss alles getan werden, um dies künftig zu verhindern und Gewähr dafür zu leisten, dass diese Einrichtungen für Kinder und Jugendliche „sichere Orte“ sind. Deshalb unterstützt der Paritätische Gesamtverband die Kampagne 'Kein Raum für Missbrauch' des Unabhängigen Beauftragten.”

    Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes

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  • Deutscher Präventionstag

    „Kinder sollen in einer kinderfreundlichen Gesellschaft gewaltfrei aufwachsen können. Der Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch und Kriminalprävention sind damit gleichermaßen gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Deshalb unterstützt der Deutsche Präventionstag die Initiative „Kein Raum für Missbrauch“: Nur durch Information und Aufklärung kann es gelingen, das Thema „Sexueller Missbrauch“ aus der Tabuzone zu holen und so Handlungsspielräume für Täterinnen und Täter zu schließen.”

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  • Deutscher Städtetag

    „Der Deutsche Städtetag unterstützt die Kampagne "Kein Raum für Missbrauch" aktiv und wirbt bei den Städten und bei kommunalen Einrichtungen dafür, dass lokale Konzepte gegen Kindesmissbrauch entwickelt bzw. weiterentwickelt werden. Alle Ebenen müssen gemeinsam darauf hinwirken, dass sexuelle Gewalt gegenüber Kinder und Jugendlichen durch geeignete Maßnahmen verhindert wird.”

    Dr. Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages

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  • Deutscher Tischtennis Bund (DTTB)

    „Wir als Spitzenverband für Tischtennis in Deutschland engagieren uns seit Juni 2012 aktiv im Bereich der Prävention und rufen Verantwortliche auf Vorstands- und Vereinsebene gezielt dazu auf, sich gegen sexualisierte Gewalt im Sport einzusetzen. Unsere Aufgabe ist es, die gewachsene Aufmerksamkeit für das Kindeswohl im Sport nunmehr für konkretes Handeln auf allen Ebenen im Tischtennissport zu nutzen – vom DTTB über die Landesverbände bis hin zu den Vorständen, Betreuern und Trainern in den Tischtennisvereinen. Kinder müssen in unserer Gesellschaft vor Missbrauch geschützt werden. Gerade Sportvereine und Familien sollen Orte sein, an denen Kinder sicher sind und Selbstvertrauen entwickeln können. Es ist immens wichtig, dass Sportlerinnen und Sportler ihren Betreuern vertrauen können. Darum unterstützen wir diese Kampagne. ”

    Arne Klindt, Vizepräsident Sportentwicklung

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  • Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

    „Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes muss das Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche offener als bisher im gesellschaftlichen Diskurs verankert werden. Dabei muss die Anerkennung der Würde des Kindes und seines Rechts auf Selbstbestimmtheit im Vordergrund stehen. Es gilt die Rechte von Kindern und Jugendlichen gegenüber Erwachsenen zu stärken, ihnen eine Stimme zu geben, die nicht überhört werden kann. Dabei brauchen wir auf der verfassungsrechtlichen Ebene die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz ebenso wie auf der praktischen Ebene eine verstärkte Aufklärung und Bewusstseinsförderung, wirksame Beschwerde- und Kontrollmanagements, niedrigschwellige Beratungsangebote, Qualifizierungen von Betreuer/innen und Pädagog/innen sowie straf- und zivilrechtliche Anpassungen. Dafür möchte das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit seinen Partner/innen in der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ eintreten.”

    Holger Hofman, Bundesgeschäftsführer

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  • Deutsches Rotes Kreuz e.V.

    „Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“. Denn Leiden zu verhüten und der Menschenwürde Achtung zu verschaffen sind wichtige Grundsätze des Roten Kreuzes weltweit. Deshalb ist es uns ein tiefes Anliegen, Kinder und Jugendliche aber auch Menschen mit Behinderungen vor sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch zu schützen. Und zwar durch Aufklärungsarbeit nach innen – und nach außen.”

    Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, DRK-Vizepräsidentin

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  • Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

    „Das Thema sexualisierte Gewalt muss in allen Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten fest verankert werden. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch wollen wir sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche in unseren Kindertageseinrichtungen, in der Erziehungs- und Behindertenhilfe, in unseren Angeboten an Schulen und in der Freizeit, in Kliniken und sonstigen betreuten Wohnformen umfassend geschützt und tatbegünstigende Strukturen aufgedeckt werden.”

    Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik Diakonie Deutschland

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  • Diakonisches Werk - Stadtmission Dresden e.V.

    „Der Schutz von Kindern geht uns alle an: Eltern und Großeltern, Erwachsene und Jugendliche, Vereine, Kirchen und Diakonie. Wir müssen uns mit den Gefahren für Kinder und dem wirksamen Schutz für Kinder intensiv beschäftigen. Deshalb werden wir als Diakonie-Stadtmission Dresden aktiv an der Kampagne mitarbeiten. So helfen wir unseren Kindern „Nein“ zu sagen und sich Gefahren zu entziehen.”

    Pfarrer Christoph Stolte, Direktor Diakonie-Stadtmission Dresden

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  • Didacta Verband e.V.

    „Kinder und Jugendliche, denen solches Leid angetan wurde, brauchen Menschen, denen sie sich anvertrauen können. Und sie brauchen Menschen, die ihrem Schmerz eine Stimme geben, die öffentlich aufklären und anklagen, damit sich etwas verändert. Hinter der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ stehen solche Menschen. Sie verdienen unsere volle Unterstützung.”

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  • DLRG-Jugend Hessen

    „Das Wohl und die Entwicklung junger Menschen zu selbstbestimmten, selbstbewussten und verantwortlichen Persönlichkeiten ist der DLRG-Jugend Hessen ein besonderes Anliegen. Hierzu bauen wir in unserer Präventionsarbeit auf zwei Schwerpunkte. Zum einen leisten wir mit unseren Angeboten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen in ihren jeweiligen Lebenswelten. Zum anderen tragen wir durch Information und Aufklärung unserer Mitglieder zur gesellschaftlichen Sensibilisierung im Umgang mit sexualisierter Gewalt bei. Prävention überwindet Sprachlosigkeit und schafft Handlungsmöglichkeiten.”

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  • Dorgerloh, Stephan

    „Kinder und Jugendliche müssen sich zu jeder Zeit und an jedem Ort vor sexueller Gewalt sicher fühlen und auch sicher sein. Die Schule ist ein Ort, an dem Schülerinnen und Schüler in einer geschützten Umgebung leben, lernen und sich frei entfalten. Um ein eindeutiges Zeichen gegen jede Form von sexuellem Missbrauch zu setzen, sollen Schulen Schutzkonzepte entwickeln, konkreten Verdachtsfällen konsequent nachgehen und wirksame Hilfe anbieten. Die beste und wirkungsvollste Vorbeugung gegen sexuellen Missbrauch und Gewalt ist eine Kultur des Hinsehens und Hinhörens. Das Erlernen von gegenseitigem Respekt und gemeinsamer Verantwortung ist nicht nur eine bildungspolitische Aufgabe von Schulen, sondern eine Herausforderung der gesamten Gesellschaft. Die Kultusministerkonferenz und die Länder unterstützen daher die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch".”

    Stephan Dorgerloh, Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt (Statement Januar 2013 in seiner damaligen Funktion als Präsident der Kultusministerkonferenz)

  • Dreyer, Malu

    „Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft und gehören gleichzeitig zu ihren schwächsten Mitgliedern. Deshalb brauchen sie unseren besonderen Schutz. Unser gemeinsames Anliegen muss es sein, ihnen ein Heranwachsen ohne Gewalt und Missbrauch zu ermöglichen. Eltern müssen darauf vertrauen können, dass ihre Kinder in Schulen, Kinder- und Jugendgruppen, im Sportverein oder bei Ferienfreizeiten vor sexuellen Übergriffen geschützt werden. Dazu bedarf es einer Kultur, die das Kinderrecht auf Integrität in den Mittelpunkt stellt. Es bedarf aber auch flankierend gesetzlicher Regelungen, die Verstöße klar ahnden. Rheinland-Pfalz hat das gerade als erstes Land mit Änderungen im Schulgesetz dokumentiert. Darüber hinaus hat das bereits vor fünf Jahren in Kraft getretene Kinderschutzgesetz des Landes bundesweit Maßstäbe gesetzt, denn es verknüpft frühe Förderung, Kinderschutz und Kindergesundheit und fördert so das gesunde Aufwachsen unserer Kinder.”

    Malu Dreyer, SPD, MdL, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz

  • Dünnwalder Turnverein 1905 e.V.

    „Der Dünnwalder Turnverein 1905 e.V. unterstützt von ganzem Herzen die Kampagne.
    Es müssen so viele Institutionen und Einzelpersonen wie möglich offen mit dieser Thematik umgehen und alles Mögliche zur Prävention von sexualisierter Gewalt umsetzen. Wir als Sportverein sind täglich Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche. Unsere TrainerInnen sind selbst Eltern, Geschwister und/oder Freunde. Neben der motorischen und sportlichen Weiterentwicklung jedes Mitgliedes und dem Ziel zu einem lebenslangen Sporttreiben zu motivieren, sind wir bestrebt die uns übertragene Verantwortung zu erfüllen. Unsere Kinder sind die Erwachsenen von morgen!”

    Uwe Kleinecke-Pohl, 1. Vorsitzender

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  • eishockey-online.com

    „Als wir von dieser Kampagne erfuhren, haben wir uns gleich entschlossen unseren Beitrag dazu zu leisten, damit der sexuelle Missbrauch bekämpft werden kann und vor allem auch vorgebeugt werden kann. Derartige Vorkommnisse verändern zutiefst negativ das Leben der Betroffenen und wir möchten unsere medialen Möglichkeiten dazu nutzen, die Bevölkerung besser darüber zu informieren.”

    Stefan Diepold , Geschäftsführer

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  • Enders, Ursula

    „In den 70er Jahren war ich zum ersten Mal mit sexuellem Missbrauch in Institutionen konfrontiert. Seit den 80er unterstütze ich als Beraterin Kindertagesstätten, Schulen, Vereine, Pfarrgemeinden, Heime, Anbieter von Ferienreisen und auch Einrichtungen des Gesundheitswesens bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen sowie sexuelle Gewalt durch Jugendliche und Kinder. In meinem Beratungsalltag wird immer wieder die Bedeutung schützender Strukturen in Institutionen deutlich. Achten Einrichtungsleitungen und Fachkräfte die Rechte von Mädchen und Jungen, greifen sie aktiv ein, wenn die persönlichen Grenzen eines Mädchen oder Jungen verletzt werden, so erweisen sie sich als vertrauenswürdig. Ihnen können sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leichter anvertrauen, wenn sie innerhalb der Einrichtung oder aber in der Familie sexuelle Gewalt erleben.
    Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ ist endlich mal eine Kampagne, die nicht durch gruselige Bilder und Botschaften abschreckt, sondern informiert Erwachsene, wie sie sich aktiv für den Schutz von Mädchen und Jungen in Institutionen einsetzen können. Das macht Mut!”

    Ursula Enders, Dipl. Päd., Autorin Fachliche Leitung von Zartbitter e.V., Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen

  • Evangelische Schule Pankow

    „Kinder in ihrem Selbstbewusstsein so weit zu stärken, dass sie im Ernstfall auch „Nein“ sagen können, und Erwachsene für Fragen des Kinderschutzes zu sensibilisieren – das sind zwei wichtige Ziele unserer pädagogischen Arbeit. Deshalb hat die Evangelische Schule Pankow bei der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ sehr gerne mitgemacht.”

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  • ever emotion media group GmbH

    „Uns gefällt der sehr pragmatische Ansatz dieser Kampagne, der das Thema wirklich aus der Tabuzone holt, Schutzkonzepte anbietet und fordert für Orte und Räume in denen sich Kinder und Jugendliche außerhalb ihres Zuhauses aufhalten. Wir hoffen, dass viele Menschen sich in Zukunft über diese Schutzkonzepte informieren und Gedanken machen, um den Handlungsspielraum für Täter und Täterinnen zu schließen. Das weiße Symbol sollte an allen Orten präsent sein, es steht für Verantwortungsbewusstsein und Sicherheit, die wir allen Kindern schuldig sind.”

    Melanie Mohr, Geschäftsführerin ever emotion media group GmbH

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  • FABS - Siegen

    „Die Sicherheit von Kindern liegt uns am Herzen! Von Beginn an haben wir uns bei FABS dafür eingesetzt, dass Kinder bei uns sicher sein können - körperlich und psychisch. Wir befürworten daher die Aktion der Geschäftsstelle des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs "Kein Raum für Missbrauch". Denn es ist unser Ziel, dass Kinder in Freiheit, Würde und Sicherheit Gottes Wort für sich entdecken können! Sprechen Sie uns darauf an!”

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  • Fegert, Prof. Dr. Jörg M.

    „Ich unterstütze die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“, weil ich mich seit Jahrzehnten für eine verbesserte Therapie sexuell missbrauchter Kinder, aber auch für einen verbesserten institutionellen Umgang mit dieser Problematik einsetze. Als Klinikleiter ist mir bewusst, dass auch Krankenhäuser sichere Orte sein sollen. Schon vor Jahren haben wir deshalb in meiner Klinik in Ulm ein kindgerechtes Beschwerdemanagement und zahlreiche Maßnahmen zur Information und Partizipation der Patientinnen und Patienten und ihren Eltern durchgeführt.”

    Prof. Dr. Jörg M. Fegert, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universitätsklinikum Ulm

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  • Fenzl, Christine

    „Ich freue mich, aktiv beteiligt sein zu dürfen, die Aufmerksamkeit für „Kein Raum für Missbrauch" zu stärken.”

    Christine Fenzl, Fotografin

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  • Flint, Katja

    „Es war mir ein Herzensanliegen, im ARD-Film „Einfach die Wahrheit“ mitzuwirken, um dazu beizutragen, dass Missbrauch weniger tabuisiert wird. Ich finde alles wichtig, was über das schwierige, aber täglich und in allen Milieus stattfindende Problem des sexuellen Missbrauchs in der Familie aufklärt, was Mut macht hinzusehen und Kindern zu helfen. Schreckliche, drastische Bilder sind der falsche Weg, sie machen nur noch mehr Angst und schüren eher Resignation. Das hilft Kindern nicht! Deshalb unterstütze ich auch die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“. Über die Hotline des Beauftragten und die Kampagnenwebsite erhält man Antworten auf die vielen Fragen und konkrete Hilfen. Die Kampagne ermutigt, über Missbrauch zu sprechen, und das ist ein wichtiger Schritt.”

    Katja Flint, Schauspielerin

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  • Franken Fernsehen

    „Der sexuelle Missbrauch von Kindern muss aus der Tabuzone herausgeholt werden und nicht mit dem Mantel der Verschwiegenheit bedeckt werden. Ein gesellschaftspolitischer Dialog ist dringend erforderlich. Der Schutz unserer Kinder sollte stets unser tägliches Handeln bestimmen. Wir von Franken Fernsehen unterstützen sehr gerne diese vorbildliche Kampagne.”

    Heiko Linder, Studioleiter Franken Fernsehen - Nürnberg

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  • Funke, Cornelia

    „Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist eines der am meisten totgeschwiegenen Themen unserer Gesellschaft. Wie spricht man über etwas, das für so viele von uns unvorstellbar ist? Wir müssen Signale senden, in unseren Medien, an unseren Schulen, in unseren Nachbarschaften, dass wir zuhören wollen und Wege finden, die Hilfe bieten. Ohne unser Schweigen und das Schweigen der Opfer ist sexueller Missbrauch nicht möglich. Lassen Sie uns gemeinsam die Worte finden.”

    Cornelia Funke, Autorin

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  • Freiburg Future Lab

    „Für alle Kinder in unserer Gesellschaft ist es wichtig, dass die Erwachsenen vor dem Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder die Scheu verlieren, und das Hinsehen und Hinhören lernen. Nur dann wagen Kinder, sich Hilfe zu holen, um den Teufelskreis aus Schweigen, Gewalt und Trauma zu durchbrechen. Hinsehen und Hinhören sind einfacher, wenn man sich informiert. Dazu trägt diese Kampagne bei und deswegen unterstützen wir sie.”

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G, H, I

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  • Gabriel, Sigmar

    Foto: © Bundesregierung/ Bergmann

    „Immer noch bin ich tief berührt, von dem, was vor allem seit 2010 an Fällen von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche bekannt geworden ist. Viel wurde über Strafverfolgung gesprochen, viel sprechen wir in der SPD zurzeit auch über die Verlängerung der Verjährungsfristen für die einschlägigen Straftatbestände. Doch wie schaffen wir es, dass der Missbrauchsfall gar nicht erst stattfindet? Sichere Orte zu schaffen muss unser Ziel sein, deshalb liegt mir die Verbesserung der Prävention besonders am Herzen.”

    Sigmar Gabriel, SPD Parteivorsitzender

  • Gajek, Silke

    „Sexueller Missbrauch geschieht meistens durch vertraute Menschen und ist noch heute stark tabuisiert. Die Kampagne "Kein Raum für Missbrauch" bietet beste Gelegenheit dazu, Schweigen zu brechen, Menschen zu ermutigen, um Hilfe und Unterstützung zu suchen. Auch hilft diese Kampagne, dass Menschen sensibilisiert werden, genauer hinzuschauen, einzugreifen und zu handeln. Jedoch müssen flächendeckend bedarfsgerechte und qualitative Angebote geschaffen werden. Ich werde mich dafür einsetzen, dass dafür Rahmenbedingungen geschaffen werden.”

    Silke Gajek, Bündnis 90/Die Grünen, 3. Vizepräsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern

  • Gedeck, Martina

    Foto: © Joachim Gern

    „Missbrauch geschieht offenbar überall, wo Kinder sind, unabhängig von Zeit und Raum. Seit 2010 wissen wir mehr und können besser vorbeugen. Aber die unzähligen Missbrauchsfälle der Vergangenheit müssen komplett aufgeklärt und aufgearbeitet werden, und zwar von einer unabhängigen Stelle. Auch wenn die Taten verjährt sind und die Täter nicht mehr vor Gericht kommen, muss das Unrecht benannt und anerkannt werden. Sonst nützen all die schönen Schutzkonzepte gar nichts. ”

    Martina Gedeck, Schauspielerin

  • gegen-missbrauch e.V.

    „Gegen missbrauch e.V. begrüßt die Kampagne, da sie sicherstellt, dass die Thematik sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in den vielen gesellschaftlichen Schichten realisiert wird und auch thematisiert wird, dass Kindesmissbrauch nicht nur in Institutionen und kirchlichen Einrichtungen passiert.
    Wir wünschen uns, dass mit der Kampagne eine Fragewelle an Vereine, Organisationen, Kirchen usw. ausgelöst wird, wo vorhandene Schutzkonzepte hinterfragt werden und nicht vorhandene eingefordert werden. Weiterhin können wir uns nur Wünschen, dass auch in der Institution "Familie” sich Väter, Mütter und andere Familienangehörige mit dem Thema Kindesmissbrauch beschäftigen, sich informieren und bei einem aufkommenden Verdacht Hilfe holen, denn die meisten Fälle von Kindesmissbrauch finden im sozialen Nahbereich statt.”

    Ingo Fock, 1. Vorsitzender

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  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

    „Sexuelle Gewalt gegen Kinder ist ein widerwärtiges Verbrechen. Es zerstört die körperliche und seelische Unversehrtheit von Mädchen und Jungen - den Mitgliedern unserer Gesellschaft, die sich am wenigsten wehren können. Es zerstört Leben und Zukunft dieser Kinder. Deshalb muss die Gesellschaft alles tun, um Präventions- und Interventionskonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Sie muss die Kinder schützen. Die Lebensorte der Mädchen und Jungen, sei es in der Familie, in Kita und Schule, bei Sport und Freizeit, sollen sicher gemacht werden. Die Gesellschaft muss für die Fragen sexueller Gewalt gegen Kinder noch stärker sensibilisiert werden und eine vorurteilsfreie, offene Diskussion führen. So werden die Freiräume potenzieller Täterinnen und Täter eingeschränkt. Pädagoginnen und Pädagogen sind für die meisten Mädchen und Jungen eine Vertrauensperson. Sie sind sich dieser Herausforderung bewusst und stellen sich ihr in der täglichen Arbeit.
    Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Missbrauchs setzt für diesen Diskurs ein deutliches Zeichen und ist ein wichtiger Baustein für einen anderen Umgang der Gesellschaft mit diesem Thema.”

    Ulrich Thöne, ehemaliger Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

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  • Glasbrechen e.V.

    „Wir unterstützen diese Initiative, wir unterstützen sie vorbehaltlos und bitten um ihre Wahrnehmung an allen Internaten und Schulen, ganz besonders bitten wir nach wie vor um Aufmerksamkeit dafür ausdrücklich in den familienstrukturierten Internaten der sog. Reformpädagogik. Dort möchten wir an jedem Hauseingang den Aufkleber „Kein Raum für Missbrauch" sehen. Wenn wir allerdings bedenken, dass 80 Prozent des Kindesmissbrauchs im familiären Bereich geschieht, möchten wir den Aufkleber „Kein Raum für Missbrauch" noch sehr viel flächendeckender aufgeklebt wiederfinden. Wir wollen diesen Sticker eigentlich überall sehen! Und eine Aufmerksamkeit für dieses große gesellschaftliche Problem endlich weiträumig bemerken. Eine Anmerkung sei uns in diesem Zusammenhang erlaubt. Prävention, Intervention - sind wichtig und gut. Auch wir machen das inzwischen, unbezahlt. Aber an Entschädigungsmaßnahmen und Fürsorge gegenüber den hunderttausenden Opfern in Ost und West ist uns ebenso gelegen. Entschädigungen kosten Geld - genauso wie Prävention und Intervention. Kurz: eine präventive Kampagne ist sehr wichtig. Eine retrospektive Aktion zu Gunsten der (leider) noch zahllos vorhandenen Opfer wäre gleichfalls ebenso wünschenswert wie dringlich geboten.”

    Adrian Koerfer, Vorsitzender

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  • Göring-Eckardt, Katrin

    „Kinder und Jugendliche sind verletzlich, um zu glücklichen Menschen werden zu können, brauchen sie den Schutz vor sexueller Gewalt. Missbrauchte Kinder und Jugendliche leiden ein Leben lang an dem, was ihnen zugefügt wurde. Dieses Leiden zu verhindern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dazu gehört auch, sensibel für Signale von Jungen und Mädchen zu sein und sie ernst zu nehmen. Ich begrüße und unterstütze die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“, weil sie die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Sexueller Missbrauch lenkt!”

    Katrin Göring-Eckardt, MdB, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

  • Grulke, Eckart

    „Mir ist diese Kampagne wichtig, weil es in jeder Einrichtung, in der mehrere ehren- oder hauptamtliche Mitarbeiter mitwirken, sexuellen Missbrauch geben kann. Wir müssen aufmerksam sein, damit potentielle Täter keine Chance haben und wir müssen ein offenes Ohr signalisieren, damit Opfer und verunsicherte Eltern sich trauen, den Mund aufzumachen.
    Um dafür zu sensibilisieren habe ich ein Mail aufgesetzt, das ich an alle Pröpst-innen der Nordkirche geschickt habe mit der Bitte um Weiterleitung an alle Pastor-innen, dass diese die Kampagne durch Plakate in ihren Schaukästen unterstützen. Außerdem habe ich Aufkleber mit Kontaktnummern der regionalen Mißbrauchsopferstellen beigefügt. Und wer mag, kann sein Plakat mit der Proklamation betiteln: „Auch bei uns soll gelten:“ „Kein Raum für Missbrauch“. Dabei habe ich bewusst nicht formuliert "Auch bei uns gilt:". Denn keiner kann mit 100%iger Sicherheit sagen, dass es in seiner Einrichtung keinen Missbrauch gibt. Man kann nur klar machen: "Bei UNS SOLL es keinen Raum für Missbrauch geben!". Und damit gehen wir auch über den allgemein formulierten Satz hinaus und sprechen in der klar bekennenden ich/wir-Form.”

    Eckart Grulke, Pastor in St. Margarethen und Brokdorf an der Unterelbe und Kirchenkreis-Kindergottesdienstbeauftragter des KK Rantzau-Münsterdorf in der Ev.-luth. Nordkirche

  • Grüttner, Stefan

    „Wir brauchen eine Kultur des Hinschauens und genauen Zuhörens, die Schluss macht mit dem Wegschauen und Verschweigen. Präventionsarbeit in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Vereinen und anderen Orten der Begegnung mit Kindern und Jugendlichen hat in den letzten Jahren einen festen Stellenwert bekommen. Allerdings dürfen wir hier nicht stehen bleiben, unser Ziel muss es sein, Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch möglichst umfassend zu schützen und dabei bedarf es der Bereitschaft eines jeden von uns hinzuschauen.”

    Stefan Grüttner, CDU, Sozialminister des Landes Hessen

  • Haseloff, Dr. Reiner

    „Kinder und Jugendliche müssen vor sexuellen Übergriffen geschützt werden. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Dennoch gibt es immer wieder Fälle von sexueller Gewalt gegenüber Mädchen und Jungen. „Kein Raum für Missbrauch“ will nicht nur informieren, sondern durch Prävention und Intervention sexuelle Gewalt bekämpfen. Die Kampagne hat meine uneingeschränkte Zustimmung und ich hoffe, dass sie viele Unterstützer findet.”

    Dr. Reiner Haseloff, CDU, MdL, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt

  • HESSE Studios GmbH

    „Wir möchten die Stimmen stärken, die sich für Prävention und sichere Orte für Kinder einsetzen. Deshalb unterstützen wir diese Aktion, die nicht erst laut wird, wenn das Schlimmste passiert.”

    Claudia Hesse, Meike Kornrumpf, Lukas Walter, HESSE Studios GmbH

  • IMD Media Limited

    „Es ist in unser aller Verantwortung, Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch zu schützen. Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ informiert und sensibilisiert die Öffentlichkeit für dieses leider sehr gegenwärtige Thema. Es ist für uns selbstverständlich, die Verbreitung dieser Kampagne zu unterstützen.”

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  • Ixme Aydiho Agentur und Casting

    „Als Castingagentur mit einer großen Kinder- und Jugendkartei haben wir die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch" sehr gerne unterstützt. Als Agentur und als Privatpersonen sind wir uns unserer Verantwortung bewusst, Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, möglichst sicher zu machen. Gemeinsam mit dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und allen weiteren Partnern möchten wir ein sichtbares Zeichen gegen sexuelle Gewalt setzten.”

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  • IzKK – Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung am Deutschen Jugendinstitut

    „In unserer Arbeit setzen wir uns seit mehr als 10 Jahren dafür ein, dass Professionelle aus Fachpraxis und Politik sich in ihrer Arbeit zum Schutz von Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt auf Erkenntnisse aus der Wissenschaft stützen können. Eltern sind relevante, aber bisher teilweise vernachlässigte Partner von Präventionsmaßnahmen und Interventionen. Aus diesem Grund begrüßen wir es sehr, dass die Kampagne gerade auch Eltern ganz konkrete Empfehlungen gibt, wie sie das Thema gegenüber Einrichtungen ansprechen können.”

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J, K, L

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  • J. Bünting Beteiligungs AG

    „Als einer der größten Arbeitgeber und wichtigsten Ausbildungsbetriebe im ganzen Nordwesten Deutschlands nehmen wir unsere soziale Verantwortung sehr ernst und unterstützen gerne die Kampagne 'Kein Raum für Missbrauch'.”

    Manfred Neumann, Vorsitzender des Vorstandes der Unternehmensgruppe Bünting

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  • Jensen, Martin

    „Als Angehöriger einer Missbrauchsüberlebenden erlebe ich hautnah, wie der Seelenmord unsere Partnerschaft tagtäglich beeinflusst. Ich erhoffe mir durch die Kampagne mehr Entschlossenheit auf Seiten des Gesetzgebers und der Bürger, vor Gefährdung und Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in unserer Mitte nicht die Augen zu verschließen. Ich werde das Emblem tragen und mich u.a. dafür einsetzen, dass Kunden und Kirchengemeinden in meiner Landeskirche die Onlinebanner auf ihre Websites setzen.”

    Martin Jensen, EDV-Dozent und Pastor im Ehrenamt, Nordkirche

  • Jensen, Susanne

    „'Kein Raum für Missbrauch' wäre schön! Die Realität sieht anders aus. Zu allen Zeiten werden Missbrauchsüberlebende an den Rand geschoben und zum Schweigen gebracht. Jedes Jahr kommen in Legionstärke missbrauchte Kinder dazu. Solange die Gesellschaft, die Regierung, die Institutionen, das Thema wegdrücken, verharmlosen, und eine Veränderung der Rechtslage verhindern, werden Kinder missbraucht. Ich werde mit dem Material der Kampagne Verantwortliche anschreiben und in die Pflicht nehmen.”

    Susanne Jensen, Pastorin, Missbrauchsüberlebende

  • Jugendburg Heilig-Kreuz-Stift

    „Als katholische Jugendhilfeeinrichtung begrüßen wir die Kampagne sehr! Wir müssen die Kinder und Jugendlichen vor Ausbeutung, Gewalt, Unterdrückung und Missbrauch schützen! Sie sind auf uns und die Gesellschaft angewiesen.
    Wir wissen, welches Unheil und welche fatalen Schäden Kinder erleiden, die nicht ausreichend Schutz erfahren haben. Wir müssen die Augen für das Thema öffnen und offen darüber sprechen!
    Wir wünschen der Kampagne viel Erfolg! Es wäre gut, wenn wir in Zukunft sagen können: alle Kinder leben in Sicherheit und Geborgenheit!”

    Rainer Bernholt, Diplom-Sozialpädagoge, Pädagogischer Leiter

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  • Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin

    „Kirchengemeinden eröffnen mit ihren zahlreichen Kinder- und Jugendgruppen, Konfirmandenfahrten und Jugendcamps für junge Menschen ganz wichtige Räume, um sich mit Lebensfragen auseinanderzusetzen und Gemeinschaft zu erleben. So ist es überaus wichtig, dass alle Verantwortlichen sehr wachsam sind und einen geschulten Blick bekommen, um Missbrauch keine Chance zu geben. Daher unterstützte ich als Pfarrerin der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche diese Kampagne aus vollem Herzen.”

    Dr. Cornelia Kulawik, stellvertretende Vorsitzende des Gemeindekirchenrats

  • Kassenärztliche Bundesvereinigung

    „Sexueller Missbrauch von Kindern ist ein Thema, das uns immer wieder zutiefst erschüttert und das die volle Unterstützung aller gesellschaftlicher Gruppen braucht. Wir begrüßen das Ziel der Kampagne daher sehr, Einrichtungen wie Kitas, Schulen oder Sportvereine zu aktivieren, Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt einzuführen und konsequent anzuwenden. Wir unterstützen die Kampagne, indem Ärzte und Psychotherapeuten unter anderem in ihren Praxen mit Informationsmaterialien auf das Thema aufmerksam machen, um auch Eltern und eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und zu sensibilisieren.”

    Dr. Andreas Köhler, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)

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  • Keogh, John

    „Kindheit hat eine so große Bedeutung für uns. Sie ist der Raum, der uns alle gestaltet. Nur gemeinsam und völlig bewusst können wir als Gesellschaft diesen Raum schützen. Keiner soll die Gelegenheit haben, sich dieses Raumes zu bemächtigen und eine Kindheit zu zerstören. Kein Raum für Missbrauch. Punkt.”

    John Keogh, Schauspieler

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  • KiKA Der Kinderkanal von ARD und ZDF

    „Darüber müssen wir reden!
    Gerade gegenüber Kindern ist es wichtig, offen mit dem Thema sexueller Missbrauch umzugehen. Sie zu sensibilisieren und zu stärken, ihnen eine Plattform zu bieten, auf der sie sich austauschen und Fragen stellen können, und ihnen auch bei dieser schwierigen Problematik ein Ansprechpartner zu sein, ist uns ein besonderes Bedürfnis. Deshalb unterstützen der Kinderkanal von ARD und ZDF und das Kinder- und Jugendprogramm des ZDF, ZDF tivi, die Anliegen des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Missbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, und machen Kindesmissbrauch auch in diesem Jahr wieder zum Thema im Kinderfernsehen mit einem Sonderprogramm am 28. Juni: „Sexueller Missbrauch – wehr dich!“, in der Hoffnung, dass unser Appell wörtlich genommen wird.”

    Tobias Hauke, Programmgeschäftsführer (kommissarisch)

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  • Kinderkommission

    „Alle Einrichtungen, in denen sich Kinder aufhalten, müssen sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen und mit Einfühlungsvermögen und Weitsicht Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt erarbeiten. Nur wenn wir das Thema offen und breit diskutieren, können wir die gesamte Gesellschaft sensibilisieren und Kinder besser schützen.”

    Kommission für die Wahrnehmung der Belange der Kinder, Deutscher Bundestag

  • Kinderschutz-Zentrum Dortmund

    „Das Kinderschutz-Zentrum Dortmund unterstützt die Kampagne "Kein Raum für Missbrauch" des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs und möchte damit ein Zeichen setzen für die notwendige und intensive Stärkung der Prävention sexuellen Missbrauchs auch in Institutionen. Es ist notwendig, Kinder und Jugendliche in allen Einrichtungen über ihre Rechte aufzuklären und sie zu ermutigen, sich Hilfe und Unterstützung zu holen. Jede Einrichtung, jeder Verein, in dem Kinder und Jugendliche tätig sind, sollte ein Schutzkonzept entwickeln, Kinder und Jugendliche informieren und beteiligen und MitarbeiterInnen zum Thema fortbilden. Der Schutz von Kindern geht alle an – im Kinderschutz-Zentrum Dortmund können wir leider oft erst tätig werden, wenn Kinder und Jugendliche schon geschädigt sind; wir erleben das Leid Betroffener tagtäglich und die Hilflosigkeit derer, die es nicht zu verhindern vermochten. Die Strategie, sexuellen Missbrauch durch Stärkung der Kinder und Jugendlichen, durch Sensibilisierung des Umfeldes und gute Schutzkonzepte in Institutionen zu verhindern oder zu stoppen, hat sich in der Vergangenheit als wirksam erwiesen und verdient deshalb all unsere Unterstützung.”

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  • Kipping, Katja

    „Ich bin vor einem Jahr selbst Mutter geworden. Wenn ich meiner Tochter in die Augen schaue und mir vorstellen muss, dass Kinder in ihrem Alter Opfer von sexuellen Übergriffen geworden sind, dann kann ich meine Gefühle nur mit ohnmächtiger Wut beschreiben. Die Startchancen für ein missbrauchtes Kind oder Jugendlichen, sich zu einer selbstbewussten Persönlichkeit entwickeln zu können, sind von vornherein stark beeinträchtigt. Ich unterstütze deshalb mit aller Kraft die Kampagne, die sich den wichtigen Bereichen Prävention und Intervention widmet. Die Zukunft unserer Kinder geht uns alle an.”

    Katja Kipping, MdB, Bundesvorsitzende DIE LINKE

  • Koppe, Marian

    „Da diese Kampagne zum Schutz unserer Kinder und Jugendlichen sehr wichtig ist und auch immer ein aktuelles Thema bleibt, bin ich als Sozialpolitiker der FDP im Thüringer Landtag gerne bereit, Sie darin nach Kräften zu unterstützen.”

    Marian Koppe, FDP, Mitglied des Thüringer Landtags

  • Kraft, Hannelore

    „Wir dürfen uns niemals damit abfinden, dass in unserer Gesellschaft, also mitten unter uns, Kinder missbraucht werden. Unwissenheit und Gleichgültig­keit machen es den Tätern leicht, Aufklärung über Ursachen und Varian­ten macht Missbrauch schwerer. Deshalb wünsche ich der Kampagne ‚Kein Raum für Missbrauch’ allen erdenklichen Erfolg. Das wäre ein Erfolg für unsere Kinder – und damit für uns alle!”

    Hannelore Kraft, SPD, MdL, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen

  • Kramp-Karrenbauer, Annegret

    „Sexuelle Gewalt und sexueller Missbrauch an Kindern ist ein abscheuliches Verbrechen, das weder verharmlost noch klein geredet werden darf. Das Wohl unserer Kinder ist eines der höchsten Güter, denen wir verpflichtet sind. Gerade die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass Missbrauchsfälle an Kindern keine Gesellschaftsschicht ausnehmen. Kein Bereich, in dem Erwachsene für Kinder Verantwortung tragen, kann und darf von vornherein ausgeschlossen werden. Das ist die traurige Wahrheit, der wir uns zu stellen haben. Der Kampf gegen den sexuellen Kindesmissbrauch erfordert von uns allen Wachsamkeit und Mut: die Wachsamkeit gegenüber den Signalen, die die Kinder an uns aussenden, und den Mut, Tabus zu brechen und auf falsche Rücksichtnahmen zu verzichten. Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“, die uns hierzu auffordert, ist daher aller Unterstützung wert. Ich wünsche den Initiatoren viel Erfolg – zum Wohle unserer Kinder.”

    Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU, MdL, Ministerpräsidentin des Saarlandes

  • Kreisjugendring Würzburg

    „Eigentlich liegt es in der Verantwortung eines jeden Erwachsenen, Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt möglichst wirksam zu schützen und Täter und Täterinnen abzuschrecken. Als öffentlicher Träger betrachtet der Kreisjugendring es aber insbesondere als seine Aufgabe, die Initiative zu ergreifen und Prävention sexueller Gewalt zum Thema in der Kinder- und Jugendarbeit zu machen. Damit es gelingen kann, ein Netz der Sicherheit für Mädchen und Jungen aufzubauen ist es notwendig, dass möglichst viele Träger der Kinder- und Jugendarbeit aktiv werden und wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz von Mädchen und Jungen ergreifen. Es liegt uns sehr am Herzen, sexuelle Übergriffe zu thematisieren, darüber zu informieren und vor allem: sie zu verhindern. Daher unterstützt der Kreisjungendring die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ aus vollster Überzeugung.”

    Carsten Hackel, Vorsitzender des Kreisjugendrings Würzburg

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  • Kretschmann, Winfried

    „Sexuelle Übergriffe auf Kinder zerstören Leben. Sie sind ein Angriff auf unser aller Zukunft. Dafür darf es in unserer Gesellschaft keinen Raum geben.”

    Winfried Kretschmann, Bündnis 90/ Die Grünen, MdL, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

  • Kurt, Stefan

    „Wir sind alle in der Verantwortung nicht mehr wegzusehen und die Augen auch auf die Vergangenheit zu richten. Opfer von Missbrauch bräuchten eine dauerhafte Stelle, der sie berichten können und die das dann untersucht, auch wenn die Taten schon lange her und damit verjährt sind.”

    Stefan Kurt, Schauspieler

  • Lachmann, Sandra

    „Täterinnen und Täter fühlen sich umso sicherer, je weniger in der Öffentlichkeit über sexuelle Belästigung gesprochen wird. Daher unterstütze ich die Kampagne "Kein Raum für Missbrauch", weil sie ein weiterer wichtiger Schritt der Ent-Tabuisierung ist. Aus eigener Erfahrung als Projektleitung der Bremer Präventionskampagne "Ich sag's - Gegen sexuelle Belästigung in Bremer Bädern" weiß ich, wie sorgsam und optimistisch die Aufklärungsarbeit sein muss, um Eltern, Kinder, Mitarbeiter, Multiplikatoren und Bürger nachhaltig zu sensibilisieren, ohne zu viel Angst zu schüren. Ich wünsche der Kampagne dabei viel Erfolg und viele Fürsprecher!”

    Sandra Lachmann, Pressesprecherin/ehemalige Projektleitung "Ich sag's"

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  • Levy, Dani

    „Ich habe mich sofort und ohne zu zögern dafür entschieden, die Regie für die Kampagnenspots zu übernehmen. Nicht nur, aber auch, weil ich selbst Kinder habe, und sicher auch, weil ich das gesellschaftliche Problem als relevant und dringlich sehe. Es ist vor allem die praktische und konkrete Mitarbeit von Eltern, Lehrern, Erziehern, Sozialarbeitern, Pfarrern, Trainern uva., die durch diesen Spot aktiviert werden soll. Es gibt wenige Übergriffe, die sich so radikal über eine ganze Biographie legen und es gibt kaum einen Raum im Leben eines Kindes, der von sich aus geschützt ist. Dass sexueller Missbrauch überall und jederzeit stattfinden kann, ist leider keine Binsenwahrheit, sondern Realität. Entsprechend ist die Kampagne des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs eine substantielle Aufgabe. Ich bin glücklich, dass ich als Filmemacher die Möglichkeit habe, diese neue Kampagne mit filmischen und emotionalen Mitteln zu unterstützen.”

    Dani Levy, Regisseur des Kampagnenspots

  • Lidl, Sabine

    „Als Dokumentarfilmemacherin hat es mich gereizt, zusammen mit Dani Levy, die zwei Spots für die Kampagne zu entwickeln und zu drehen. Als Kind der 70er Jahre weiss ich wie wichtig es ist, dass die Kinder in einem freien und geschützten Umfeld aufwachsen.
    Als Mutter von zwei Kindern versuche ich, das Thema Missbrauch aufklärend immer wieder mit in den Alltag einfließen zu lassen, auch wenn das unsere Kinder als eher unangenehm empfinden.”

    Sabine Lidl, Dokumentarfilmemacherin

  • Liebhardt, Dr. Hubert

    „Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch" ist meines Erachtens eine richtige Antwort auf die vielen Fragen der Bevölkerung und auch der Personen, die direkt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Daher möchte ich sie sehr gerne unterstützen. Im Rahmen unseres vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts zur Entwicklung eines online-Schulungskurses „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauchs" begegne ich vielen Menschen aus dem schulischen, medizinisch-therapeutischen und beratenden Kontext, die freiwillig und mit höchstem Engagement eine online-Fortbildung besuchen und signalisieren, dass eine vermehrte Bewusstseinsbildung für einen aktiven Kinderschutz in den vielseitigen Lebensbereichen für Kinder und Jugendliche dringend erforderlich ist.”

    Dr. Hubert Liebhardt, Forschungsgruppenleiter Universitätsklinikum Ulm, Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie

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M, N, O

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  • McAllister, David

    „Wir müssen unsere Kinder schützen und sie stark machen. Alle sind gefragt: Eltern, Erzieher, Lehrer und Jugendgruppenleiter. Ob zu Hause oder in der Betreuung durch Dritte – wichtig ist, dass unser Umgang und unsere Arbeit mit Kindern immer darauf ausgerichtet sind, sie sicher aufwachsen zu lassen.
    Das Land Niedersachsen stellt sich dieser Verantwortung. Die Landesregierung ist bereits seit längerem aktiv und hat im Kultusministerium eine landesweite „Anlaufstelle für Opfer und Fragen sexuellen Missbrauchs und Diskriminierung in Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder" eingerichtet.”

    David McAllister, Ehemaliger Ministerpräsident des Landes Niedersachsen

  • Meyer, Dr. Stephan

    „Ich unterstütze die Kampagne, weil ich der festen Überzeugung bin, dass es eine Pflicht von Erwachsenen ist, den Kleinsten und Wehrlosesten in unserer Gesellschaft Schutz und Geborgenheit zu geben. Wir dürfen die Augen vor Kindesmissbrauch nicht verschließen oder das Thema gar tabuisieren. Vielmehr muss es uns gelingen, durch z.B. Schutzkonzepte und Fachkenntnisse angemessen und kompetent auf Missbrauch oder bereits den bloßen Verdacht reagieren zu können.”

    Dr. Stephan Meyer, CDU, Mitglied des Sächsischen Landtags

  • MOGiS e.V.

    „Schulen und Kindergärten sind nicht nur Tatorte sondern können auch Schutzorte sein. Wir hoffen, dass die Kampagne dabei hilft die Prävention von Kindesmissbrauch noch weiter dorthin zu bringen, wo sie hingehört - in die Mitte der Gesellschaft - denn auch dort darf kein Ort für Missbrauch sein.”

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  • MW Malteser Werke gGmbH

    „Kinder und Jugendliche stärken, in ihrer Entwicklung von sozialen Kompetenzen unterstützen und ihre Rechte achten sehen wir als unsere wichtigste Aufgabe. Dabei steht der Schutz der Kinder und Jugendlichen im Vordergrund, denn nur in angstfreier Atmosphäre ist gesunde Entwicklung möglich. In unserer Arbeit begegnen wir Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichsten Lebenserfahrungen und -geschichten doch alle haben das gleiche Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Das Tabuthema der sexualisierten Gewalt in Institutionen muss zur Sprache gebracht werden. Wir möchten uns ansprechbar machen und allen Kindern und Jugendlichen signalisieren, dass sie bei uns gehört und Hilfe finden werden. Dies gilt ebenso für erwachsene Schutzbefohlene, die wir in Einrichtungen der Suchthilfe und Betreuungseinrichtungen für Migranten begleiten. Wir beziehen klar Position und fordern: Kein Raum für Missbrauch!”

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  • Neuköllner Talente

    „Auf der Grundlage von Wertschätzung und Anerkennung bietet das „Neuköllner Talente“ Patenschafts-Projekt einen Boden dafür, dass Vertrauensverhältnisse entstehen und wachsen können. Ziel ist es, Kindern Raum zur Entfaltung ihrer Interessen und zur Wahrnehmung ihrer Stärken anzubieten.
    Sorge dafür zu tragen, dass Grenzen aufgezeigt sowie Grenzverletzungen ernstgenommen und verhindert werden, ist unser oberstes Gebot. Verantwortungsbewusst gestaltete Beziehungen können die Handlungskompetenz der Kinder steigern und gleichzeitig als schützender Rahmen gegen sexuelle Gewalt wirken.
    Wir möchten als Projekt unsere bisherigen Bemühungen intensivieren und mit Hilfe von „Kein Raum für Missbrauch“ weiter professionalisieren. Wir unterstützen die Initiative des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs offiziell und nutzen die zur Verfügung gestellten Materialien zur Information und zur regelmäßigen Sensibilisierung und vertiefenden Aufklärungsarbeit.”

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  • Nordbayerische Bläserjugend e.V.

    „Die Nordbayerische Bläserjugend als großer Jugendverband möchte ein klares Zeichen gegen sexuellen Missbrauch und für den Schutz von Kindern und Jugendlichen setzen. Durch die Kampagne fühlen wir uns in unserem Vorhaben bestärkt und unterstützt. Die Ziele der Kampagne werden wir in unserer Jugendarbeit aktiv umsetzen. Kinder und Jugendliche sollen sich in unserer Gesellschaft frei entfalten können – in dieser Entwicklung möchten wir sie durch einen geschützten Rahmen im Vereins- und Verbandsleben begleiten und unterstützen.”

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  • OPuS Radio

    „Es ist unseren Moderatoren, die zum überwiegenden Teil selbst Eltern sind, eine Selbstverständlichkeit, Organisationen, die gegen Missbrauch agieren, zu unterstützen.
    Es kann und darf nicht sein, dass Leben zerstört werden, bevor sie richtig begonnen haben. Einen Missbrauch, gleich welcher Art, wird lebensbegleitend.
    Da auf dem Rechtsweg den Verursachern nicht beizukommen ist, begrüßen wir die Initiative.”

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  • Özdemir, Cem

    „Jedes Kind muss ohne Angst leben können. Deshalb müssen wir sexuellen Missbrauch konsequent bekämpfen. Es muss uns darum gehen, Kinder zu schützen - nicht Institutionen und Einrichtungen. Nur so gibt es keinen Raum für Missbrauch, nur so schaffen wir verantwortliche Aufarbeitung, Entschädigung und Prävention. Wichtig ist aber auch: Wir dürfen nicht nur über die Opfer, sondern müssen vielmehr mit ihnen reden. Niemand weiß besser, wie sexueller Missbrauch erkannt und wirksam verhindert werden kann, welche Art von Hilfe und Wiedergutmachung es braucht.”

    Cem Özdemir, MdB, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen

  • Netto Marken-Discount AG & Co. KG

    „Netto Marken-Discount unterstützt die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch", um das öffentliche Bewusstsein zum Thema Kindesmissbrauch weiter zu sensibilisieren. Die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung gehört zu unserer gelebten Unternehmenskultur: Mit dieser neuen Zusammenarbeit bauen wir unser soziales Engagement weiter aus.”

    Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount

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P, Q, R

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  • Pfizer Deutschland GmbH

    „Der Schutz von Kindern – im öffentlichen Raum ebenso wie im häuslichen Umfeld – ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Als forschendes Pharmaunternehmen setzt sich Pfizer mit Präventionskampagnen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Infektionskrankheiten ein. Doch Kinder und Jugendliche brauchen nicht nur einen präventiven Schutz vor Krankheiten, sondern auch einen Schutz vor sexuellem Missbrauch. Dafür setzen wir uns ein. Nur wer sich der Folgen des Nichthandelns oder Wegsehens bewusst ist, kann seiner Verantwortung gerecht werden und ist offen für Präventions- und Schutzkonzepte.”

    Dr. Thomas Reimann, Geschäftsführer der Pfizer Pharma GmbH und Head BU Specialty Care Germany

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  • PASCHEN GMBH

    „Gern unterstützen wir die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch" mit unserem Klebeband. Wir hoffen, dass mit unserem Klebeband noch mehr Menschen die Botschaft des Unabhängigen Beauftragten wahrnehmen und Kinder und Jugendliche dadurch sicherer sind vor sexuellem Missbrauch.”

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  • Platzeck, Matthias

    „Zurecht sind Gewalt gegen Kinder und Vernachlässigung von Mädchen und Jungen im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Kinderschutz und damit auch Schutz vor sexuellem Missbrauch ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und deshalb unterstütze ich die Kampagne ‚Kein Raum für Missbrauch‘.
    Im Land Brandenburg steht Kinderschutz seit Jahren im Mittelpunkt. Es kommt darauf an, dass Jugendhilfe, Kindertagesstätten und Schulen, aber auch die Gesundheitsämter, Justiz und Polizei so zusammenarbeiten, dass Gefährdungen erkannt werden und gehandelt wird.
    Dafür haben wir die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen. Mit der Fachstelle Kinderschutz sowie dem Sozialtherapeutischen Institut Berlin-Brandenburg STIBB e.V., das auf Fragen des sexuellen Missbrauchs spezialisiert ist, liegen Angebote und Unterstützungssysteme zum Erkennen und Handeln bei sexuellen Missbrauchsverdachten vor. Unsere Anstrengungen gelten den Kindern, die in unserem Land seelisch und körperlich unversehrt und gesund aufwachsen sollen.”

    Matthias Platzeck, Ehemaliger Ministerpräsident des Landes Brandenburg

  • Präventionsbüro PETZE

    „Kein Raum für Missbrauch! Das ist eine schöne Utopie, ein konkretes Ziel und eine große Herausforderung für alle. Daher ist es gut, dass diese Kampagne zum Schutz vor sexuellem Missbrauch so positiv daherkommt, weder erschreckt noch skandalisiert. Es bleibt gleichzeitig ein politischer Skandal, dass Hilfen und Entschädigungen für die Opfer bis heute nicht realisiert werden. Möge die Kampagne auch den politischen Raum für Schutz und Hilfe erobern!”

    Ursula Schele, Leiterin

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  • pro familia Landesverband Brandenburg e.V.

    „pro familia Brandenburg arbeitet seit Jahren mit dem Präventionsprojekt Ziggy zeigt Zähne gegen sexuelle Gewalt. Das 2007 mit dem Landespräventionspreis ausgezeichnete Grundschulprojekt gegen sexuelle Gewalt „Ziggy zeigt Zähne“, richtet sich an Lehrkräfte, Eltern und Kinder der 3. und 4. Klassen. Das Präventionsprojekt wird in ganz Brandenburg in Kooperation mit den örtlichen Beratungsstellen angeboten und von den Schulen sehr gut angenommen. An einem Projekttag werden die Mädchen und Jungen über ihre Rechte auf einen respektvollen Umgang und auf Schutz vor (sexueller) Gewalt aufgeklärt und darin bestärkt, sich dafür einzusetzen. Aber um diese Rechte im Alltag auch tatsächlich durchsetzen zu können, brauchen die Kinder die aufmerksame Unterstützung ihrer Lehrkräfte und Eltern. Deshalb bietet pro familia im Rahmen des Präventionsprojektes auch Weiterbildungsveranstaltungen für die Lehrkräfte und Eltern an, auf denen für die Thematik sensibilisiert und vermittelt wird, wie sie im Erziehungsalltag dazu beitragen können, Kinder vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Das Präventionsprojekt wird in Kooperation mit SchulsozialarbeiterInnen und mit regionalen Beratungsstellen durchgeführt. Diese Kooperation hat sich nicht nur hinsichtlich der Weiterbearbeitung von Kinderschutzfällen bewährt, sondern dient darüber hinaus auch der Vernetzung vor Ort zum Thema sexuelle Gewalt.”

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  • Randori-Pro Charlottenburg GmbH

    „Für uns als Kampfsportschule ist diese Kampagne besonders wichtig, da wir selbst viel mit Kindern zu tun haben. Wir schulen Kindern Selbstvertrauen, Mut und Durchsetzungsvermögen. Das verbesserte Selbstkonzept bestärkt die Kinder den Mut zu haben, sich gegen ungewollte Übergriffe besser durchzusetzen. Wir freuen uns deshalb besonders diese Kampagne in allen Belangen unterstützen zu können.”

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  • Reichenbach, Gerold

    „Kinder sind unsere Zukunft! Unsere Aufgabe ist es sie zu schützen, damit sie unbekümmert und fröhlich aufwachsen, sich entwickeln können und aus ihnen verantwortungsvolle und lebensfrohe junge Erwachsene werden, die gerne Mitglied unserer Gesellschaft sind. Ich unterstütze deshalb die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“, weil es in unserer Gesellschaft nicht sein darf, dass ein Kind in seiner Entwicklung durch Gewalt und Missbrauch geschädigt und gehemmt wird.”

    Gerold Reichenbach, SPD, MdB

  • Rhein, Boris

    „Sexueller Missbrauch im Kindes- und Jugendalter zerstört Grundvertrauen und beeinflusst die Opfer ihr Leben lang. Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ sensibilisiert die Öffentlichkeit für das Thema und engt damit den Handlungsspielraum der Täter ein.
    Die Sportminister der Länder bitten deshalb um eine breite Unterstützung der Kampagne – insbesondere bei den Sportvereinen – mit dem Ziel, Schutzkonzepte einzuführen, weiterzuentwickeln und konsequent anzuwenden. Damit Deutschland keinen Raum für Missbrauch bietet.”

    Boris Rhein, Minister des Inneren und für Sport des Landes Hessen, Vorsitzender der Sportministerkonferenz

  • Röhl, Christoph

    „Zu häufig ist die Einstellung von uns allen: sexueller Kindesmissbrauch hat mit uns nichts zu tun. Diese Kampagne soll ermutigen, uns damit zu beschäftigen, denn allein dass wir darauf gefasst sind, dass Missbrauch täglich in unserer unmittelbaren Nähe stattfindet, wäre der erste wichtige Schritt Kinder zu schützen.”

    Christoph Röhl, Regisseur und Drehbuchautor

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  • Rösler, Dr. Philipp

    „Kinder sind unsere Zukunft und unsere Verantwortung. Wir wollen ihnen eine sichere, eine behütete Kindheit schenken - und sie von Gefahren fern halten. Das ist eine gemeinsame, eine gesellschaftliche Aufgabe. Niemand darf weg schauen, wenn das Wohl von Kindern im Spiel ist. Diese Kampagne sensibilisiert und informiert - und leistet deshalb einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Kinder.”

    Dr. Philipp Rösler, FDP, Bundesminister a.D.

  • Robert Bosch Stiftung GmbH

    „Die Robert Bosch Stiftung engagiert sich seit ihrer Gründung vor knapp 50 Jahren im Bereich der Schulentwicklung. Die größte Initiative ist der Deutsche Schulpreis, der im Jahr 2006 ins Leben gerufen wurde. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Nähe und Distanz spielte bei der Bewertung der Bewerberschulen schon immer eine wichtige Rolle. Die schockierenden Missbrauchsfälle an deutschen Bildungseinrichtungen, die vor einigen Jahren bekannt wurden, haben unsere Sensibilität für dieses Thema zusätzlich geschärft. Seither unterstützt die Robert Bosch Stiftung Initiativen, die daran arbeiten, Kinder an Schulen vor sexueller Gewalt zu schützen. Wir sehen es als eine wichtige Aufgabe an, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren und sichere Orte für Jungen und Mädchen zu schaffen. Wir sind überzeugt davon, dass die bundesweite Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ dazu beiträgt, dass in Schulen und Vereinen wirksame Maßnahmen der Prävention und Intervention getroffen werden, damit die Kinder in unserem Land gewaltfrei und unbeschwert aufwachsen können.”

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  • Roters, Jürgen

    „Kinder brauchen den Schutz der Erwachsenen, damit sie gewaltfrei aufwachsen können. Hierfür bedarf es der Sensibilität und Verantwortung der Eltern, der Schule und aller, die an der Erziehung beteiligt sind. Nur so lernen auch die Kinder, friedfertig und respektvoll miteinander umzugehen. Schon in meiner Zeit als Polizeipräsident Köln war mir gewaltfreie Erziehung ein besonderes Anliegen, da Gewalterfahrungen in der Kindheit häufig Gewalttätigkeit in der Jugend und im Erwachsenenalter nach sich ziehen. Kinder brauchen Schutzräume. So ist die besondere Aufgabe von Städten, ihre Einrichtungen und Gebäude so zu gestalten, dass sie Wohlfühlraum für Kinder sind, aber auch Zufluchtsort sein können.”

    Jürgen Roters, ehem. Oberbürgermeister der Stadt Köln

  • Rupprecht, Marlene

    „Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen ist ein schreckliches Verbrechen und muss umfassend bekämpft werden. Deshalb unterstütze ich die Kampagne ausdrücklich. Nur wenn Eltern und Fachkräfte gleichermaßen aufmerksam und handlungsfähig sind, kann sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche wirksam begegnet werden.
    Ich finde es richtig, dass die Kampagne nicht reißerisch oder skandalisierend auftritt, sondern eindringlich und sachlich darauf hinwirken will, dass sich möglichst viele Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Kliniken sowie Kirchen und Vereine mit dem Thema beschäftigen, Verhaltenskodizes, Fortbildungen für Fachkräfte oder Notfallpläne bei Verdachtsfällen zu entwickeln, die für ihre Einrichtung passend sind.
    Nur über Information, Aufklärung und das Sprechen über Missbrauch kann es gelingen, das Thema weiter aus der Tabuzone zu holen und die Handlungsspielräume der Täter und Täterinnen einzuschränken.”

    Marlene Rupprecht, SPD, MdB 1996-2013

S, T, U

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  • Sabaki - Kindergewaltpräventionsprojekt

    „Niemand hat das Recht, Kindern seelische oder körperliche Gewalt anzutun!" Weil es dennoch Menschen gibt, die sich nicht an diese Norm und Regel halten, müssen wir die Kinder präventiv sowie nachhaltig schützen. In der Art und Weise, dass wir Kinder präventiv schulen, damit sie sich im Umgang mit Tätern entsprechend Verhalten und nicht zu potentiellen Opfern werden. Selbstsprechend, dass wir die Initiative 'Kein Raum für Missbrauch' unterstützen.”

    Mike Wolf

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  • Schäfer, Ute

    „Die Aktion zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Missbrauch trägt zur Sensibilisierung bei, wird zur Diskussion anregen, einer Verharmlosung entgegenwirken und die Opfer stärken. Die Kampagne wird in der geplanten Form und mit den sehr ansprechenden Materialien eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. Ich werde auch meine Möglichkeiten nutzen, um auf das Thema des sexuellen Missbrauchs und auf die Kampagne aufmerksam zu machen und damit Räume für Kinder besser zu schützen.”

    Ute Schäfer, SPD, MdL, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

  • Scholz, Olaf

    „Der Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns alle stellen müssen. Eine breite Information der Öffentlichkeit ist notwendig, damit Aufklärung und Präventionsmaßnahmen funktionieren können. Deshalb ist es gut, wenn sich viele gesellschaftliche Kräfte an der Kampagne beteiligen.”

    Olaf Scholz, SPD, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

  • Sellering, Erwin

    „Wir alle sind gefragt, wenn es um den Schutz von Kindern und Jugendlichen gegen sexuelle Gewalt geht. Keiner darf wegsehen. Und alle müssen mitmachen. Ob Polizei, Ärzte, Lehrer, Sozialpädagogen, Mitarbeiter in Kitas, Lehrer und Angehörige – alle geht das etwas an. Wir müssen alles tun, um unsere Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen. Deshalb unterstütze ich die Initiative 'Kein Raum für Missbrauch'.”

    Erwin Sellering, SPD, MdL, Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern

  • Siegesmund, Anja

    „Als Mutter fühle ich mich in der Pflicht, meine Kinder gegen Missbrauch stark zu machen, mit meinen Kindern darüber zu reden, das Thema nicht tot zu schweigen. Und immer zu hoffen, dass es niemals passiert.
    Als Politikerin bin ich in der Pflicht, mich unermüdlich für den Schutz unser aller Kinder einzusetzen. Das Kindeswohl darf nicht von tatsächlichen oder vermeintlichen gesellschaftlichen Tabus abhängen. Das Kindeswohl hängt auch nicht von der Haushaltslage ab. Die engagierten Menschen, die sich in den vielfältigen sozialen Projekten und Einrichtungen für Aufklärung und Schutz gegen Missbrauch stark machen, verdienen nicht nur unsere Anerkennung angesichts des schwierigen und persönlich belastenden Themas, sondern auch die Unterstützung durch die Politik.”

    Anja Siegesmund, Vorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landtagsfraktion Thüringen

  • Sit&Watch Media Group GmbH

    „Wenn durch diese Kampagne einige Menschen sensibilisiert werden auf Ihr Umfeld zu achten und Kindesmissbrauch aktiv entgegenzutreten, dann ist ein Anfang gemacht. Es ist aber immer noch viel zu tun. Jedes Kind hat ein Recht auf gewaltfreie Erziehung, emotionale Zuwendung und eine unbeschwerte Kindheit”

    Harry Leyendecker, Geschäftsführer, Sit&Watch Media Group

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  • SOS-Kinderdorf e.V.

    „'Kinderschutz geht alle an!' ist der Titel des Grundsatzpapiers zum Kinderschutz des SOS-Kinderdorf e.V. Die Aussage repräsentiert gleichzeitig unsere Haltung zum Thema Kinderschutz. Der SOS-Kinderdorf e.V. engagiert sich als freier Träger mit deutschlandweit 43 Einrichtungen in einem breiten Spektrum von stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe sowie auf dem Gebiet der Jugendberufshilfe und setzt sich für positive gesellschaftliche Rahmenbedingungen im Sinne seiner Zielgruppen ein. Das Wohlergehen und der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeglicher Art der (sexualisierten) Gewalt innerhalb sowie außerhalb unserer Einrichtungen ist dem SOS-Kinderdorf e.V. ein wichtiges Anliegen, dem wir nicht zuletzt durch die Unterstützung der Initiative 'Kein Raum für Missbrauch' Ausdruck verleihen möchten. SOS-Kinderdorf fördert die Sensibilisierung gegenüber sexueller Übergriffe und Gewalt und trifft in seinen Einrichtungen die erforderlichen Maßnahmen, um Kinder und Jugendliche zuverlässig davor zu schützen.”

    Prof. Dr. Johannes Münder, Vorstandsvorsitzender SOS-Kinderdorf e.V.

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  • Spaenle, Dr. Ludwig

    „'Kein Raum für Missbrauch!' – Dieses Motto gilt für alle Orte der Erziehung von Kindern und jungen Menschen, insbesondere für Schulen und Internate. Diese müssen für die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein Schutz- und Schonraum sein, in dem sie sich angstfrei und vertrauensvoll entwickeln können. Die Schaffung und die Sicherung von Präventions- und Interventionsmöglichkeiten, die im Bereich der Schule bestehen, sind also nach wie vor eine vorrangige Aufgabe, denen sich alle an Erziehung von Kindern und Jugendlichen Beteiligten mit allem Nachdruck stellen müssen; denn sexueller Kindesmissbrauch kann real, täglich und überall stattfinden.
    Die ganze Schulfamilie ist daher gefordert, ein Klima der Offenheit, der Partizipation und des Vertrauens aufzubauen und damit auch für die Zukunft die Basis für eine Kultur des Hinsehens und der Aufmerksamkeit zu etablieren. Den schulischen Präventionsbemühungen verleiht die Initiative "Kein Raum für Missbrauch" zusätzliche Unterstützung. Das weiße X als einprägsames Symbol zeigt überall dort, wo es angebracht ist: 'In dieser Einrichtung stellen wir uns voll und ganz der Verantwortung für den Kinderschutz, hier gilt 'Null Toleranz' gegenüber jeglicher Form von Grenzüberschreitung.'”

    Dr. Ludwig Spaenle, CSU, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

  • Stehlik, Henrik

    „Seit ich Kind war, ist der Sportverein mein zweites Zuhause. Dort kennen sich alle und übernehmen für einander Verantwortung. Dass ich mich in meinem Verein wohlfühle, ist für meine sportliche Karriere immer besonders wichtig gewesen. Damit alle Kinder und Jugendlichen ihren Sportverein als einen Ort erleben, an dem ihre Bedürfnisse beachtet und ihre Stimmen gehört werden, unterstütze ich die Initiative 'Kein Raum für Missbrauch'.”

    Henrik Stehlik , Persönliches Mitglied des DOSB und Athlet des Deutschen Turner-Bundes

  • Steinbrück, Peer

    „Missbrauch geht uns alle an. Wer über die Gefahren redet, stärkt die Kinder und hilft ihnen, gar nicht erst Opfer zu werden. Reden wir darüber und ducken uns nicht weg.”

    Peer Steinbrück, SPD, MdB, Bundesminister a.D.

  • Stiftung Hänsel+Gretel

    „Die Stiftung Hänsel + Gretel hat das Ziel, Kinderbewusstsein in Deutschland zu fördern. Damit Kinder nicht verloren gehen, wollen wir alle Menschen in die Pflicht nehmen, kinderbewusst zu denken und zu handeln. Dazu initiiert und fördert Hänsel+Gretel Projekte und Initiativen, die Erwachsene stärker als bisher dazu veranlassen sollen, die Welt mit Kinderaugen zu sehen, und das in allen Lebensbereichen: in der Familie, im sozialen Umfeld, in der Gesellschaft, sowie in Politik und Rechtsprechung.”

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  • Stiftung Haus der kleinen Forscher

    „Alle Kinder sollen die Chance haben, die Welt um sich herum zu entdecken – frei von Ängsten und Gewalt. Als Deutschlands größte frühkindliche Bildungsinitiative wollen wir den vielen pädagogischen Fachkräften helfen, für die Mädchen und Jungen einen sicheren Raum zu schaffen, in dem sich ihr Forschergeist ungehindert entfalten kann.”

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  • Stiftung Kindergesundheit

    „Vorbeugen ist besser als heilen. Die Stiftung Kindergesundheit setzt für eine verbesserte Gesundheitsvorbeugung ein, fördert die hierzu notwendige Forschung und die Verbreitung wissenschaftlich gesicherter Informationen für Ärzte und Familien mit Kindern. So engagiert sie sich unter anderem für die Allergieprävention, die Ursachensuche und die Vorbeugung von Fehl- und Überernährung sowie für den Schutz vor Infektionen und angeborenen Fehlbildungen. Ein weiteres Betätigungsfeld sieht die Stiftung Kindergesundheit im Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Vernachlässigung, Gewaltanwendung und sexuellem Missbrauch. Sehr gerne unterstützen wir deshalb auch die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“.”

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  • Tammena, Gertrud

    „Ich unterstütze diese Kampagne wegen eigener Erfahrung.
    Das 11. Gebot muß heißen: "Du sollst kein Kind missbrauchen"”

    Gertrud Tammena geb. Fölsing, Ahrensburg

  • Tennis Borussia Berlin e.V.

    „Als Vater von drei mittlerweile erwachsenen Söhnen weiß ich, wie wichtig es ist, dass Eltern ihren Kindern alle Unterstützung geben, die sie brauchen, um sich eines Tages in der Gesellschaft zurecht zu finden und dabei eigenständige, selbstbewusste Menschen zu werden. Dazu zählt, Kinder in ihren Talenten zu stärken und ihnen bei der Überwindung ihrer Schwächen zu helfen.
    Gleich ob sie regelmäßig eine Musikschule besuchen, in einem Sportverein Mitglied sind oder an Veranstaltungen in sozialen, aber auch kirchlichen Einrichtungen teilnehmen, häufig werden sie dort von Erwachsenen betreut, denen sie vertrauen. Darum haben Menschen, die dieses Vertrauen missbrauchen, keinen Platz in solchen Einrichtungen. Alle sind aufgefordert darauf zu achten, dass Menschen, die Kinder und Jugendliche beruflich oder ehrenamtlich betreuen, sie nicht misshandeln oder sexuell missbrauchen können.
    Damit alle ihre Augen aufmachen und genau hinsehen, ist die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ so wichtig. Meine Teilnahme an dem Kampagnen-Spot war daher selbstverständlich, denn so können allen die Augen geöffnet werden, die das Problem bisher nicht so ernst genommen haben.”

    Thomas Kuhnt, Trainer der E 1 (U 11) des Nachwuchsleistungszentrums von Tennis Borussia Berlin

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  • Tillich, Stanislaw

    „Kinder und Jugendliche besitzen ein Urvertrauen in Menschen. Ein Urvertrauen, das leicht missbraucht werden kann. Kinder erfahren durch sexuellen Missbrauch oft dauerhafte Schäden an Körper und Seele. Es ist an uns, Kindern redlich und wahrhaftig gegenüber zu treten, ihnen Räume der Sicherheit und Geborgenheit zu eröffnen. Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ sensibilisiert uns genau für dieses Thema.”

    Stanislaw Tillich, CDU, MdL, Ministerpräsident des Landes Sachsen

  • UNCLE Berlin GmbH & Co.KG

    „Die Dringlichkeit gewaltfreie Räume für Kinder und Jugendliche zu schaffen und langfristig zu erhalten wird in unserer Gesellschaft leider noch immer unterschätzt. Daher sind wir dankbar, Teil dieser wichtigenKampagne zu sein, die diesen Gedanken weiter trägt: Es darf keinen Raum für Missbrauch geben.”

    Alexander Seib, Executive Producer Chimney/Uncle Berlin

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  • Universal Music GmbH

    „Eine unbeschwerte Kindheit ist die beste Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Kinder brauchen Liebe, Bestätigung und Respekt. Und vor allem haben sie ein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Als Musikunternehmen stehen wir und unsere Künstler tagtäglich in regem Austausch mit Kindern und Jugendlichen, den kleinen und großen Fans. Wir wissen, was sie bewegt, und wir wollen, dass sie in einem Umfeld aufwachsen, in dem sie sich sicher fühlen und ihre größte Sorge vielleicht ihr erster eigener musikalischer Auftritt vor der Familie ist. Dafür zu sorgen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu deren Lösung jeder Einzelne etwas beitragen kann. Deshalb unterstützen wir neben unseren vielen anderen Aktivitäten gerne die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ und hoffen, damit einen Beitrag zu leisten, dieses wichtige Thema in den Köpfen der Menschen zu verankern.”

    Frank Briegmann, President Central Europe und Deutsche Grammophon UNIVERSAL MUSIC International Chairman & CEO UNIVERSAL MUSIC Deutschland

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V, W, X, Y, Z

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  • Verband Bildung und Erziehung

    „Kinder und Jugendliche müssen darauf vertrauen können, dass ihre körperliche und seelische Schutzbedürftigkeit respektiert werden und sie bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit Unversehrtheit erfahren. Die Aufdeckung sexuellen Kindesmissbrauchs hat uns vor Augen geführt, dass dies bisher nicht gesichert ist. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) unterstützt deshalb die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“, die darauf zielt, die aktive Prävention anzustoßen und ein entsprechendes Handeln zur Sicherung der Unversehrtheit jedes einzelnen Kindes zu unterstützen. Es liegt uns sehr am Herzen, dass der Schutz gegen Missbrauch mehr als bisher fester Bestandteil schulischer Entwicklung wird. Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ kann bei gemeinsamer Anstrengung aller gesellschaftlichen Kräfte eine wichtige Initialzündung sein, sich dem Thema verantwortlich zu stellen.”

    Udo Beckmann, Bundesvorsitzender Verband Bildung und Erziehung (VBE)

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  • Verband Deutscher Schullandheime e.V.

    „Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die durch die vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs initiierte Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ noch mehr in den Blick der Öffentlichkeit gerückt wird. Auch der Verband Deutscher Schullandheime e.V. ist sich seiner Verantwortung bewusst und wird sich dafür einsetzen, dass Schutzkonzepte in den ihm angeschlossenen, aber rechtlich selbständigen Schullandheimen umgesetzt werden.”

    Ingrid Rackelmann, stellvertretende Vorsitzende Verband Deutscher Schullandheime e.V.

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  • Violetta – Fachberatungsstelle für sexuell missbrauchte Mädchen und junge Frauen

    „Wir unterstützen die Kampagne, weil sie Eltern und PädagogInnen Mut macht, sich mit dem Thema „sexueller Missbrauch" auseinanderzusetzen und sich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu engagieren - sei es in Kindertageseinrichtungen, in Sportvereinen, in Freizeiteinrichtungen, in der Schule oder anderen Orten.”

    Barbara David, Geschäftsführung

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  • Visual Meta GmbH - Ladenzeile.de

    „Für Visual Meta ist soziales Engagement wichtig. Wir halten es daher auch für eine gesellschaftliche Verpflichtung, eine breite Öffentlichkeit für das Problem Kindesmissbrauch zu sensibilisieren. Daher unterstützt Visual Meta die Initiative „Kein Raum für Missbrauch“. Wir möchten damit helfen, dass in Zukunft mehr Kinder in einer kinderfreundlichen und gewaltfreien Gesellschaft aufwachsen können.”

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  • Vitos Rheingau gemeinnützige GmbH

    „Wir sind aus Überzeugung Partner der Aktion „Kein Raum für Missbrauch“ und arbeiten genau an diesem Thema in unserem eigenen Unternehmen. Denn Patienten und Klienten in der Psychiatrie benötigen eine vertrauenswürdige Umgebung und die Wahrung ihrer Rechte, ihrer Würde und ihrer Grenzen. Unsere Projektgruppe Grenzwahrung hat dazu Maßnahmen erarbeitet und unterstützt andere Unternehmen, die diesen Weg ebenfalls gehen wollen. Eine Broschüre mit dem Titel “Schutz und Sicherheit durch Grenzwahrung“ ist in Druck und wird demnächst veröffentlicht.”

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  • VIVA - Comedy Central

    „Wir sehen die Kampagne "Kein Raum für Missbrauch" als gesamtgesellschaftliches Bündnis von starken Partnerinnen und Partnern mit dem Ziel, unsere Kinder und Jugendlichen zu schützen. Es ist uns ein großes Anliegen, uns in diesem Bereich aktiv zu engagieren.”

    Mark Specht, Vice President BE VIACOM Deutschland, Österreich, Schweiz

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  • Wagner, Doris

    „Ich unterstütze die Kampagne "Kein Raum für Missbrauch", denn wir müssen sicherstellen, dass die Schwächsten in unserer Gesellschaft, nämlich die Heranwachsenden, Schutz bekommen und sich frei und selbstbewusst entwickeln können. Dazu gehört, dass wir sensibel mit den Opfern umgehen und gleichzeitig dafür sorgen, dass Missbrauch verhindert wird.”

    Doris Wagner, Bündnis 90/Die Grünen, MdB, Obfrau im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

  • Weil, Stephan

    „Es ist erschütternd, welchen Missbrauchsgefahren Kinder in ihrem Umfeld ausgesetzt sein können. Das Leid, das ihnen durch Missbrauch oder sexualisierte Gewalt zugefügt wird, begleitet sie ein Leben lang und ist unermesslich.
    Gerade in den vergangenen Jahren haben Initiativen, Vereine, Kommunen, Länder und Bund eine Vielzahl von Anstrengungen unternommen, Kinder noch besser vor Missbrauch und sexuellen Übergriffen zu schützen. Diesem breiten Engagement gilt meine hohe Anerkennung.
    Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ unterstützt die vorgenannten Aktionen in hervorragender Weise und setzt darauf, Kinder zu stärken. Ich bin überzeugt, dass die Kampagne einen wertvollen Beitrag zum Schutz unserer Kinder leisten wird und wünsche allen Akteuren viel Erfolg.”

    Stephan Weil, SPD, MdL, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen

  • Wenders, Donata

    „Immer wieder sehe ich Väter mit ihren Söhnen und Töchtern, Mütter mit Kindern… Erwachsene mit Jungs und Mädchen... und finde selbst erschreckend, welche Assoziationen mir dazu oft in den Sinn kommen. Natürlich will man niemanden verdächtigen und keine Vorurteile haben, aber das Wissen um Missbrauch in so vielen deutschen Familien schränkt den unbefangenen Blick ein. Wir sind als Gesellschaft und jeder einzeln dazu aufgefordert, das Thema so lange in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken, bis künftige Generationen vor sexueller Gewalt besser geschützt sind. Die Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ ist ein weiterer wesentlicher Schritt in die richtige Richtung.”

    Donata Wenders, Fotografin

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  • Wenders, Wim

    „Es ist eine große Katastrophe, wie viel in unserem Land immer wieder unter den Tisch gekehrt wird, und wie viele Menschen darunter leiden, dass sie in ihrem Leben ein Trauma erlebt haben, das sie nie losgeworden sind. Es ist wichtig, dass die Gesellschaft mit der neuen Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ weiter sensibilisiert wird, damit die Handlungsspielräume der Täter weiter eingeschränkt werden und die Kinder schneller Hilfe finden.”

    Wim Wenders, Regisseur

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  • Wieland, Ralf

    „Als Gesellschaft haben wir die Verantwortung, uns um die Opfer von Missbrauch zu kümmern. Doch bereits im Vorfeld müssen wir dafür Sorge tragen, dass diese traumatischen Ereignisse verhindert werden. Kinder und Jugendliche benötigen unseren besonderen Schutz, um ihnen diese entsetzlichen Erlebnisse zu ersparen. Missbrauch darf kein Tabuthema sein. Ein offener Diskurs, wie ihn „Kein Raum für Missbrauch“ anstrebt, muss von der ganzen Gesellschaft geführt werden, um Deutschland für Kinder und Jugendliche sicherer zu machen. Ich unterstütze diese Kampagne und ich möchte alle dazu ermutigen, dies mit ihrem Engagement ebenso zu tun.”

    Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin

  • WINGAS GmbH

    „Kinder vor sexueller Gewalt zu schützen, ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
    Seit vielen Jahren engagieren wir uns für die Kinder- und Jugendförderung an unserem Unternehmenssitz in Kassel. Wir unterstützen Projekte, in denen der Kasseler Nachwuchs aktiv beteiligt ist und seine Kreativität und Energie stärken und ausleben kann. Weil gesellschaftliche Verantwortungsübernahme zu unserer Unternehmenskultur gehört, freuen wir uns, nun auch ein Teil der nationalen Kampagne "Kein Raum für Missbrauch" zu sein.”

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  • Wolters, Dorothee

    „Schön ist, wenn das Kind nicht in den Brunnen fällt. Dazu möchte ich beitragen, indem ich zu Themen der Prävention vor allem in den Bereichen Pädagogik und Medizin zeichne. So habe ich in den vergangenen 20 Jahren u. a. für die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Aktion Mensch, die Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch „Zartbitter“ und verschiedene Verlage in Deutschland und Österreich gearbeitet. Die Illustrationen für das Infoblatt für Kinder der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch“ habe ich deshalb auch sehr gern übernommen.”

    Dorothee Wolters, Grafikerin

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  • Wowereit, Klaus

    „Kinder sind unsere Zukunft. Sie sollen sich zu selbstbewussten und starken Persönlichkeiten entwickeln können. Doch sexueller Missbrauch verhindert dies und hinterlässt bei vielen Mädchen und Jungen schwere seelische Verletzungen. Wo Kinder Erwachsenen anvertraut sind – in der Familie, in Kita und Schule, in Vereinen und Jugendclubs – sind alle Beteiligten gefordert. Also: Hinsehen, zuhören und nach klaren Regeln handeln, um sexuellen Kindesmissbrauch durch Prävention zu verhindern, damit die Kinder als Kinder aufwachsen und sich zu eigenständigen Persönlichkeiten entwickeln können”

    Klaus Wowereit, SPD, ehem. Regierender Bürgermeister von Berlin

Das Logo der Initiative Kein Raum für Missbrauch

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch

des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs:

0800 2255530
(kostenfrei und anonym)

Trau-Dich.de

Trau Dich - Die Initiative basiert auf dem Ansatz der UN-Kinderrechtskonvention und einem umfassenden Kozept der Sexualaufklärung